Weitere HP Geräte

Neben dem gestern vorgestellten HP Photosmart 5510 B111A, bringt HP noch weitere Geräte auf den Markt zur Erneuerung  seiner Druckerflotte.
Zum einen den HP Photosmart 6510 B211a und den HP Photosmart 7510 C311a.
Zum anderen zwei neue Drucker der HP Envy-Reihe.

Der HP Photosmart 6510 unterscheidet sich nicht großartig zu seinem Einsteiger Kollegen.
Auch dieses Gerät besitzt keine Papierkassette und fasst gerademal 80 Blatt Papier.
Die Patronen sind ebenfalls die HP 364 in Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb.

Die einzigen Unterschiede liegen darin, das der HP 6510 über ein größeres Touch Display verfügt, eine Duplexfunktion beinhaltet und mit 50€ teurer ist als das Einsteigermodell.

Das Flottenschiff unter den drei Geräten ist jedoch der Photosmart 7510 C311a.
Er verfügt über ein Fünf-Patronen-System das zusätzlich eine Fotoschwarz Patrone beinhaltet, die dafür sorgt das Ihre Bilder Optimal zur Geltung kommen, wodurch auch die kosten pro Seite etwas nach oben geschraubt werden.
Auch hier sucht man vergebens nach einer Papierkassette, jedoch kann das Gerät  125 Blatt in seiner Papierzufuhr halten.
Ebenfalls unterscheiden sie sich mit einem 4,3 Zoll Touchscreen, einem Automatischen Dokumenteneinzug und ein etwas schnelleres Druckwerk mit 13,5 S/W-Seiten und 9 Farbseiten nach ISO-Drucktempo.
Alle 3 Geräte verfügen über USB und WLAN Schnittstellen, sowie der ePrint Funktion

Kostenpunkt des Photosmart 6510 ist ca.150€, des 7510 ca.200€ (uvp)

 

Die Envy Modelle 110 und 114 unterscheiden sich lediglich in einem Punkt.

Envy 110 ist in Weiß, der Envy 114 in Schwarz gehalten.
Beide Geräte haben ein flaches Design und fügen sich damit Optisch in jedes Wohnzimmer oder Arbeitszimmer zuhause ein.

Negativ fällt auf, dass mit dem stolzen Preis von 250€, ein sehr langsames Druckwerk verbaut ist.
Gerademal  7 S/W-Seiten und 4 Farbseiten schaffen die Modelle.
Sie besitzen Speicherkartenleser für SD und MS Speicherkarten, eine Duplexfunktion und ein 3,5 Zoll Touchscreen, sowie Schnittstellen für USB und WLAN.

Durch den Einsatz der HP Nr. 300 Patronen mit Einwegdruckkopf ist der Seitenpreis leider auch sehr hoch. Ein kleiner Trost für viel Drucker ist das man die Patronen für ca. den doppelten Preis als XL Variante erwerben kann, welche dann über eine dreifache Füllmenge gegenüber der Standartpatrone verfügen.

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Neuer HP Drucker im Herbst.

Passend zur Jahreszeit der bunten Blätter bringt HP neue Modelle auf den Markt damit Sie ihre Fotos auch optimal drucken können. Hierbei handelt es sich u.a. um den HP Photosmart 5510 B111A. Das ca.100€ teure Model überzeugt mit einer flachen Bauweise, berührungsempfindliche Tasten sowie einer W-Lan Funktion. Ein Touchpad ist bei diesem Einsteigermodell nicht zu erwarten.

Das Drucktempo liegt bei  11 S/W- Seiten sowie 7,5 Farbseiten pro Minute.

Leider gibt es für das Modell keine richtige Papierkassette und auch die Aufnahmefähigkeit des Papiereinzugs beträgt nur 80 Blatt und besitzt darüber hinaus keinen Staubschutz.

Dadurch dass HP auch bei dem Photosmart 5510 B111A wieder Einzelpatronen anbietet, können die Folgekosten, dank verfügbarer wiederbefüllter Patronen von Beginn an gering gehalten werden.

Ein großer Vorteil ist die Eprint-Funktion von HP. Somit bekommt das Gerät eine Emailadresse. Das ermöglicht das Drucken von Fotos und Dokumenten von jedem Ort.

+    Vorteile

-          Nachteile

+ Eprint-Funktion
+angenehme Druckgeschwindigkeit
+Flache Bauweise
+2,4 Zoll Display
+W-Lan
+4 Patronen System HP-364-Patronen (als Alternativ verfügbar)
- keine Papierkassette, somit wenig Papier Aufnahme möglich
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Viele, viele neue Epsondrucker…

In der 120-Euro-Klasse bietet Epson zwei neue Tintenstrahl-Mulitfunktionsgeräte mit Einzelfarbpatronen-Konzept: Den Epson Stylus SX440W und den Epson Stylus SX445W. Die Papierfächer sind sehr klein (100 Blatt) und die beiden Drucker gehören eher zu der langsameren Sorte (nach ISO 3 Farbseiten oder 6 Monochromseiten pro Minute). Die Drucker werden über USB an den PC angeschlossen oder per WLAN in ein Netzwerk eingebunden. Trendy: Ein 2,5 Zoll großes Touch-Display. SX bedeutet im übrigen, dass die Geräte auch kopieren und scannen können. Faxen können sie nicht und es gibt auch keinen automatischen Vorlageeinzug. Somit sind die beiden Geräte nicht für den Büroalltag geeignet, sondern für den privaten Schreibtisch gedacht. Als Tintenpatronen kommen die T128- (kleine Füllmenge mit dem Fuchsmotiv) und T129-Druckerpatronen (mittlere Füllmenge mit dem Apfelmotiv) zum Einsatz. Kompatible Chips und daher auch nachgebaute Patronen sind bereits auf dem Markt.

Epson Stylus Office BX535WD und BX635FWD

Im Vergleich zu den Vorgänger-Versionen aus der BX-Serie wurde das Desing etwas aufgefrischt und die Preise leicht angehoben. Die Geräte drucken ca. 7 Farbseiten oder 15 Monochromseiten pro Minute (ISO). Der BX635FWD hat ein größeres Papierfach als der BX535WD (250 statt 150 Blatt), einen doppelseitigen Dokumenteneinzug und eine Faxfunktion. Als Tintenpatronen kommt neben der T129-Serie (Apfelmotiv) auch die T130-Serie (Hirschmotiv große Füllmenge) zum Einsatz.

Neue Produktlinie mit 6 neuen Druckern: Epson Workforce Pro

Drei Molle sind im schwarzen Plastik gehalten und sind für den Heimbereich gedacht. So kann der Epson Workforce Pro WP-4025DW ausschließlich drucken. Es gibt zudem auch nur Statuslämpchen und kein Display. Trotz der mageren Ausstattung kostet das Gerät stolze 250 Euro. Für Vieldrucker ist das Gerät aber trotzdem interessant. So sind die Folgekosten sehr niedrig. Die schwarze Patrone mit der vollen Füllmenge (Eiffelturmmotiv) druckt 2400 Seiten und kostet ca. 30 Euro. Für je 26 Euro gibt es die Farbtintentanks, die ca. 2000 Seiten drucken. Ist der Resttintentank nach ca. 50.000 Seiten voll, kann ein neuer Tank für ca. 20 Euro nachgekauft werden.

Der Epson Workforce Pro WP-4535DWF und WP-4545DTWF kosten 350 bzw. 400 Euro und können auch noch scannen, kopieren und faxen. Schneller sind sie aber nicht. Sie drucken – so wie alle Workforce Pro-Geräte der ersten Generation 16 Seiten pro Minute (b/w) oder 11 Farbseiten pro Minute (ISO). Im Gegenzug zum WP-4025DW haben die beiden teureren schwarzen Drucker ein Display, das beim WP-4545DTWF sogar berührungsempfindlich ist.

Alle drei Heimgeräte sind auch über WLAN in ein Netzwerk integrierbar. Das ist bei den Officegeräten dieser Serie nicht möglich.

Der Epson Workforce WP-4015DN ist ein solider Tintenstrahldrucker für das Büro. 200 Euro kostet das Gerät, das dank der riesigen XXL-Tintenpatronen (3.400 Seiten schwarz für ca. 40 Euro) deutlich preiswerter ist, als Farblaserdrucker in einer ähnlichen Preisklasse. Duplexdruck und LAN gehört hier zu den Grundfunktionen.

Mehr Abnehmer werden vermutlich die geringfügig teureren grauen Workforce-Geräte finden, da man hier für ca. 60 Euro mehr (beim WP-4515DN) einen Scanner, Kopierer und Faxgerät dazu erhält. Beim WP-4525DNF gibt es sogar noch einen duplexfähigen Dokumenteneinzug. Der WP-4525DNF kostet dann 310 Euro.

Da es sich bei den Workforce-Geräten um eine völlig neue Tintenserie handelt, gibt es noch keine kompatiblen Chips. Ob die Patronen nachfüllbar sind, ist uns noch nicht bekannt.

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Neue Tinten und Drucker von Lexmark

Die neue Tintenserie von Lexmark erhält die Nummer 150. Lexmark setzt damit das Einzelpatronenkonzept fort. Die Billig-XL-Patrone nennt sich 155XL. Sie druckt 750 Seiten und soll ca. 15 Euro kosten. Die Vorgängerpatrone ist preiswerter: Die Lexmark 105 druckt zwar nur 510 Seiten, kostet aber nur 5 Euro. Auch bei der Lexmark 150XL gibt es eine A-Varriante, die 20 Prozent teurer ist, dafür aber wieder befüllbar ist. Gleichzeitig hat Lexmark bei der Vorgängergeneration die Produktion der Lexmark 100A-Patronen eingestellt. Wiederbefüllbare Patronen gibt es bei dieser Generation nur noch in Form einer XL-Varriante. Druckerchannel hat errechnet, dass mit dieser 150er Tintenreihe die Druckkosten um ca. 35 Prozent steigen. Das ist dann auch die einzige “Innvoation”, die diese neuen Patronen bieten.

Die passenden Geräte zu den Patronen nennen sich Lexmark Pro715 und Pro915. Die Geräte können eigentlich alles, was man heut zu tage von einem Homeoffice-Gerät erwartet. Netzwerkanbindung durch LAN oder WLAN, faxen, kopieren, scannen, drucken ist mit den Geräten möglich. Ein automatischer Dokumenteneinzug und ein Vorlagenglas gehören zum Standard. Der Pro915 kostet 50 Euro mehr und bietet dafür einen Touch-Bildschirm.

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Wie geht’s Kodak?

Am 28. Oktober hat die Eastman Kodak-Aktie einen Allzeit-Tiefpunkt erreicht. Das Papier hatte einen Gegenwert von nur noch 85 Eurocent. Am Ende der Woche konnte die Aktie wieder auf 90 Cent klettern. Dass Kodak schon mal mehr wert war, zeigt der Blick in die Vergangenheit. Ende der 90er Jahre war das Papier sogar 90 Dollar wert. Zu spät hatte Kodak bemerkt, dass der Markt mit analoger Fotoentwicklung kein Massengeschäft mehr ist. Die Umstellung in das digitale Zeitalter mit den Easyshare-Tintenstrahldruckern kam fünf bis zehn Jahre zu spät. Noch verfügt Kodak über hohe Barreserven, die aber immer mehr von hohen Verlusten weggefressen werden. Die Strategie von Kodak: Wertvolle Patente zu verkaufen.

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Tintencenter.com wurde Opfer eines Hackerangriffs

Aus einer Email von tintencenter.com an Kunden, die Auftragsbestätigungen erhalten hatten, ohne dort bestellt zu haben: “Leider sind wir in jüngster Vergangenheit Opfer eines Angriffes geworden,
bei dem der Angreifer durch eine bis dato unbekannte Sicherheitslücke des Shops
teilweisen Zugriff auf die Kundendaten hatte. Die Sicherheitslücke wurde von
uns schnellstmöglich geschlossen, bedauerlicherweise sind aber einige Daten in
die Hände des Angreifers gefallen. Dabei handelt es sich um die E-Mailadresse
sowie Ihre zu dem Zeitpunkt hinterlegte Liefer- bzw. Rechnungsanschrift.
Dadurch ist es dem Angreifer nun möglich täuschend echte Auftragsbestätigungen
in unseren Namen zu verschicken, welche persönliche Daten von Ihnen enthält.
Das Ziel des Angreifers ist es, dass Sie auf die Links klicken, die in der
E-Mail enthalten sind, um Ihnen Schadsoftware auf Ihren Computer zu installieren.

>>> Daher klicken Sie bitte NICHT auf die in der E-Mail enthaltenen Links! <<<

Natürlich ist es zu keiner Bestellung Ihrerseits gekommen. Wir werden auch
keine Ware versenden oder Ihnen irgendeinen Betrag in Rechnung stellen! Auch
war es dem Angreifer nicht möglich, Kontodaten oder Kreditkartendaten zu bekommen!

Wir werden selbstverständlich den Vorfall zu einer Anzeige bei der Polzei bringen,
allerdings zeigt die Vergangenheit bei dieser Art Vorfällen, dass die Erfolgsaussichen
gering sind, zumal die Angreifer bzw. die Versender dieser E-Mails im Ausland sitzen
oder gehackte Server benutzen um z.B. die E-Mail zu versenden. Natürlich setzen wir
alles daran den Versand dieser E-Mails zu unterbinden
sowie die Abschaltung der Domain zu veranlassen.

Leider kann es vorkommen, dass Sie in Zukunft erneut eine E-Mail mit der gleichen Auftragsnummer
oder Spam-Mails von angeblichen Vergleichsportalen (sogn. Krankenkassenspam) erhalten.
Diese können Sie dann ungesehen löschen.

Wir entschuldigen uns für diesen Vorfall sowie die damit verbundenen Unannehmlichkeiten.”

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Tintentest Teil 2: Seitenreichweitentests der 364-Refillpatronen für HP Photosmart B010a

Die Ersparnis bei Refillpatronen ist bei der HP 364-Serie nicht ganz so groß wie bei Peach-Patronen. Logisch – schließlich benötigt Peach für drei Druckerpatronen nur einen Original-Chip. Für den Original-Chip wird eine leergedruckte HP 364 benötigt. Ich habe einen Satz TONERDUMPING-Druckerpatronen ausprobiert. Bei den Farbpatronen handelt es sich um wiederbefüllte Originalpatronen. Bei der großen Schwarzpatrone kommt eine nachgebaute Patrone zum Einsatz, bei der ein Chip einer leergedruckten Originalpatrone montiert wurde. Im Gegensatz zu Peach wurden die kompatiblen Patronen gleich beim ersten Versuch anstandslos akzeptiert – und zwar als “gebrauchte HP Patronen”. Die Druckqualität ist beim Fotodruck mit Peach und Original vergleichbar. Beim Textdruck und beim Textmarkertest ist das Ergebnis ähnlich schlecht wie bei Peach. Wer großen Wert auf einen perfekten Grafikdruck bei Normalpapier legt, sollte sowieso einen Farblaserdrucker verwenden. Die Originaltinte von HP ist qualitativ besser als die beiden von uns getesteten Nachahmprodukte, kann aber genauso wenig mit Ausdrucken von Laserdruckern mithalten.

Den ersten Reichweitentest hatten wir mit Original-Tintenpatronen probiert. Und zwar mit den Patronen, die im Gerät waren. Hier verspricht der Chip genau das, was HP in seiner Produktbeschreibung verspricht: Nach exakt 300 Seiten waren die Patronen leer gedruckt.

Die wiederbefüllten Patronen haben keine offizielle Seitenzahlangabe. Ich konnte bei den Refillpatronen folgende Ergebnisse messen: Vom ISO_IEC_24712_2006 Testdokument konnte ich 670 Seiten drucken, bis dann magenta streifig druckte. Der Nachteil gegenüber Peach: Bei wiederbefüllten Patronen wird auf das Patronengehäuse von HP zurück gegriffen – das leider eben nicht transparent ist. Eine optische Kontrolle ist daher nicht möglich. Nach 840 Seiten war cyan leer. Die gelbe Patrone machte nach 850 Seiten schlapp. Die Textschwarzpatrone konnte immerhin 1080 Seiten streifenfrei drucken. Die Tonerdumping-Schwarzpatrone druckt somit etwa doppelt so viele Seiten wie die HP Original-Patrone.

Gestern habe ich dann begonnen einen Seitenreichweitentest mit Peach zu probieren. Also einen neuen Satz Peach-Patronen eingesetzt. Testweise wieder komplett neue – also nicht die, die bereits beim Qualitätstests dran waren. Und welch Überraschung: Der Chip der Cyan-Patrone wurde wieder einmal nicht erkannt. Nächstes Dreierpack aufgemacht und eingesetzt: Diesmal führte bereits der zweite Versuch zu einem guten Ergebnis.

Punktabzüge gibt es auch bei der Handhabung. Bei fast allen Patronen trat so viel Tinte bereits beim Entsiegeln aus, dass meine Hände äußerst farbenfroh aussahen. Gut, dass ich mit Küchenrolle vorgesorgt hatte und nur meine Hände beschmaddert wurden. Von der cyan-Patrone lief so viel Tinte aus, dass ich eine neue verwendet habe. Schließlich war in dieser Patrone nach dem Auslaufen deutlich weniger Tinte drin, diese war ja nun auf meiner Hand verteilt. Mein Tipp: Immer Patrone mit der Tintenöffnung nach oben halten. Die Patrone fässt man am besten am anderen Ende an – möglichst weit weg von der Auslassöffnung. Dreht man dann den orangenen Verschluss ab, so kann man die Tintenblase bereits erkennen und kann diese vorsichtig mit einer Küchenrolle abtupfen. Erst danach sollte man den gelben Siegel-Aufkleber entfernen. Dazu dreht man die Patrone um und hält diese über eine großzügige Menge Küchenrollenpapier. Durch den Ruck beim Abziehen des Aufklebers kann nämlich immer noch mal ein kleiner Tintenspritzer entweichen.

Das hat erst einmal Nerven gekostet. Als nächstes habe ich das ISO_IEC-24712_2006 Testdokument einige Male ausgedruckt. Bereits nach wenigen Seiten waren Streifen bei der Schwarztinte zu erkennen. Eine Düsenreinigung half erst einmal weiter. 50 Seiten später wurden die Stellen, an denen die Textschwarzpatrone drucken sollte, nicht gedruckt. Die Druckkopfreinigungsfunktion half nun nicht mehr weiter. Nächster Versuch mit dem TONERDUMPING-Düsenreiniger. Mit ein paar Tropfen hatte ich die Runde Öffnung des Druckkopfes benetzt, durch die die schwarze Tinte strömen sollte. Danach eine Düsenreinigung und das Ergebnis war wieder einwandfrei – zumindest 100 Seiten lang. Danach war die schwarze Farbe wieder weg. Gut – möglicherweise hatte die Patrone einen Defekt. Also nächste Patrone aus dem Dreierpack ausgepackt – Chip umgesteckt – wieder kam zuviel Tinte beim Entsiegeln aus der Patrone (diesmal hatte ich meine Technik so perfektioniert, dass meine Hände tintenfrei blieben). Patrone eingesetzt – Düsenreinigung durchgeführt – und die Ergebnisse waren wieder ok. 100 Seiten später setzte der Schwarzdruck allerdings wieder aus.

Fazit: Ein Reichweitentest der Peachpatronen war wegen verstopften Druckerdüsen nicht möglich. Das Erstaunliche war, dass nach den Düsenreinigungsproblemen die Tonerdumping-Patrone ohne weiße Streifen weiter druckte. Die Ursache für das Verstopfen der Düsen liegt scheinbar tatsächlich an der Peach-Tinte. Im normalen Betrieb zu Hause ist das Düsenproblem mit der schwarzen Peach-Tinte vermutlich nicht so dramatisch, da die Streifenbildung immer erst nach ca. 50 bis 100 Seiten nach der letzten Düsenreinigung auftritt. Trotzdem ist ein früheres Verschleißen des Druckkopfes nicht auszuschließen. Ich konnte natürlich mit diesem Test auch nicht nachweisen, ob das bei anderen HP-Tintenstrahldruckern ähnlich ist. Da in den anderen HP-364-Patronen-Druckern die gleichen Druckköpfe drin sind, ist das aber wahrscheinlich.

Hier die Seitenzahlen und Preise der Patronen im Einzelnen:

Reichweitentest und Preisvergleich: Patronen für den HP Photosmart B010a:

Patrone Seitenzahl* Preis** Seitenpreis ml-Inhalt laut Hersteller
HP 364 textschwarz 250 8,99 3,6 Cent k.A.
HP 364 cyan 300 7,99 2,7 Cent k.A.
HP 364 magenta 300 7,99 2,7 Cent k.A.
HP 364 gelb 300 7,99 2,7 Cent k.A.
HP 364XL textschwarz 550 17,99 3 Cent k.A.
HP 364XL cyan 750 15,99 2,7 Cent k.A.
HP 364XL magenta 750 15,99 2,7 Cent k.A.
HP 364XL gelb 750 15,99 2,7 Cent k.A.
Peach 364 textschwarz Test abgebrochen 14,99 - 3 x 25 ml
Peach 364 cyan Test abgebrochen 12,99 - 3 x 14 ml
Peach 364 magenta Test abgebrochen 12,99 - 3 x 14 ml
Peach 364 gelb Test abgebrochen 12,99 - 3 x 14 ml
TONERDUMPING 364 schwarz 1.080 8,99 0,8 Cent 18 ml
TONERDUMPING 364 cyan 840 7,99 0,95 Cent 11 ml
TONERDUMPING 364 magenta 670 7,99 1,2 Cent 11 ml
TONERDUMPING 364 gelb 850 7,99 0,94 Cent 11 ml

** Die Preise sind vom 1. Juni 2011, die bei www.tonerdumping.de verglichen wurden.
* Seitenzahlen bei HP sind Herstellerangaben. TONERDUMPING-Patronen wurden erfolgreich getestet, der Peach-Seitenreichweitentest scheiterte an verstopften Druckkopfdüsen.

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Tintentest: HP Photosmart B010a mit Peach-Patronen

Ich habe mir einen HP Photosmart B010a zusenden lassen und habe dazu je ein 3er-Set Peach-Patronen mit nach Hause genommen, um die Reichweite der Original-Patronen und der Peach-Patronen zu testen. Dabei war mir auch eine ansprechende Druckqualität wichtig. Schließlich ist Peach der Hersteller, der endlich ein Alternativprodukt anbietet, dass trotz fehlender Füllstandsanzeige eine einfache Handhabung verspricht und das zu einem faszinierend günstigen Preis.

3 schwarze Peach-Patronen in einer Schachtel. Nur eine mit Chip.

Also Packung des Druckers geöffnet… erste Überraschung: Der Drucker ist nicht nur transportsicher im üblichen Styrophormantel verpackt – nein, es sind sogar zwei Taschen im Lieferumfang dabei, damit man den Drucker überall mitnehmen kann. Eine Tasche für das Ladegerät, eine für den Drucker. Nun gut – braucht nicht jeder – ist aber trotzdem eine nette Sache.

Neben dem Stromanschlusskabel warnt ein Aufkleber vor dem Anschließen des Druckers an den Computer. Ich verstehe: Erst Software installieren, dann Drucker anschließen. Wer das einmal falsch herum gemacht hat, der macht das künftig nur noch in der Reihenfolge, wie der Druckerhersteller es vorschlägt. Nach 15 langweiligen Minuten ist der Drucker an meinem Windows-7-Laptop installiert. Auf der Druckertreiber CD steht, dass der Druckertreiber auch mit Windows XP, Vista, MacOS X in den Versionen 10.4, 10.5, 10.6, 11.2.0 funktionieren soll.

Das Einsetzen der Patronen ist ein Kinderspiel. Die Starter-Patronen der Serie 364 tropfen nicht und rasten wunderbar mit einem hörbaren Klickgeräusch in den Drucker ein. Es folgt eine einminütige Druckkopf-Reinigungs-Session. Dann Papier eingelegt und der Drucker fängt bereits an eine Seite zu drucken. Diese soll man dann noch einmal über den Scanner einscannen. Der Druckkopf kalibriert sich danach und gibt eine weitere Testseite aus. Fertig und der Test kann beginnen.

Die HP-Original-Patronen müssen jetzt erst einmal leer werden. Dazu habe ich das Dokument ISO_IEC_24712_2006 ausgewählt, dass gerne für Reichweitenangaben genutzt wird. Nach 225 Seiten meldet der Drucker “Tinte fast leer”. Nach weiteren 75 Seiten warnt der Drucker nochmals und dann kommt auch schon die erste Seite mit Streifenbildung. 300 Seiten haben die Patronen gedruckt. Die schwarze Patrone hat noch streifenfrei gedruckt, wird aber von der Druckersoftware ebenfalls schon als leer angezeigt.

Kein Problem – schließlich habe ich ja noch 3er-Packs von Peach mitgebracht. Bei Peach ist das System so, dass ein Original-HP-Chip auf einem kleinen Schlitten montiert ist. Dieser befindet sich erst einmal auf einer der drei Patronen. Leider tropfte die schwarze Patrone etwas. Tipp: Taschentuch immer in Reichweite halten. Nachdem alle 4 Patronen eingesetzt waren, meldet der Drucker “Patrone fehlt oder ist beschädigt”. Die Druckersoftware zeigt an, dass die cyan-Patrone entweder nicht im Drucker ist, oder defekt sei. Klare Sache, der Originalchip der Peachpatrone ist kaputt. Leider ist im 3erPack immer nur eine Patrone mit Chip dabei. Daher muss morgen erst einmal Ersatz heran geschafft werden. Trotzdem interessiert mich heute schon die Qualität der Textdrucke. Also nochmal die leere, originale HP-Starter-Patone eingesetzt. Danach meldet der Drucker “gebrauchte HP Druckpatrone installiert”. Ein Knopfdruck auf “OK” auf dem Touchscreen des Druckers überredet den Drucker zum weiter drucken.

Rein optisch haben die Peach-Patronen einen Riesenvorteil: Das Gehäuse ist transparent und der Tintentank ist sichtbar bis oben gefüllt. Die schwarze Patrone orientiert sich auch von seiner Größe an der 800-Seiten-Version von HP, die mittlerweile durch eine schmalere 500-Seiten-Varriante ersetzt wurde. Also bei der Reichweite müsste Peach die Nase vorn haben. Aber das wird sich erst morgen zeigen.

Textqualität Peach versus HP:

Beide Testausdrucke zeigen ein sattes, tiefdunkles schwarz. Die Linien des HP-Ausdrucks sind allerdings ein kleines Bisschen schärfer oder feiner gezeichnet. Die Schrift des Peach-Ausdrucks ist kräftiger, scheint also etwas mehr Tinte zu verbrauchen. Unter der Lupe sieht man beim Peachergebnis leichte Verfransungen und Unschärfen. Im Vergleich mit einem hochwertigen Laserdrucker-Ausdruck erreicht die HP-Original-Patrone 80 Prozent und Peach schafft 70 Prozent. Das ist natürlich ein rein subjektiver Eindruck.

Der Wassertropfentest zeigt bei Peach sehr starke Verschmierungen an. Der Ausdruck ist auch nach einer Stunde alles andere als wasserfest. Ein ähnliches Ergebnis zeigt auch der Textmarkertest. Mit einem Faber-Castell “Textliner 48″ ist das Ergebnis eigentlich ok. Mit dem Pelikan Textmarker 490 wird der Text fast zur Unkenntlichkeit verwischt. Der Pelikan-Textmarker ist nach wenigen Zeilen auch nicht mehr brauchbar. Die HP Tinte ist auch nicht wasserfest, hält einem Wassertropfen noch soweit stand, dass der Text danach noch lesbar ist. Eine Verwischung führt also nur zu einem grauen Schatten hinter dem Text. Bei Peach war der Text an manchen Stellen so verfremdet, dass er unlesbar wurde. Das Anmarkern des HP-Tinten-Ausdrucks war mit dem Faber-Castell einwandfrei. Beim Pelikan-Textmarker ist kaum eine Verwischung festzustellen – zumindest mit freiem Auge. Bei der Wischfestigkeit hat also HP klar die Nase vorn.

Wie sich Peach beim Fotodruck schlägt, könnt ihr morgen nach lesen – und zwar dann, wenn endlich eine funktionierende Peach-Patrone der Farbe cyan im Drucker ist. Zudem werde ich an Hand von einigen Peach-Patronen nachprüfen, wie häufig diese Chips erkannt werden. Vielleicht war dieser eine defekte Chip auch nur ein Ausreißer.

Fazit für Tag 1 des Tests:

Die Verarbeitung der Peach-Patronen ist etwas schlechter, als die von HP (manche Patronen tropfen stark vor dem Einsetzen). Nicht jeder Chip wird erkannt (bisher einer von vieren). Beim Textdruck hat HP klar die Nase vorn sowohl was das Schriftbild und die Wischfestigkeit der Ausdrucke betrifft. Beim Preis und bei der Füllmenge ist Peach der klare Sieger. Für den Hausgebrauch ist der Textdruck der Peach-Patronen auf jedenfall brauchbar. Für den professionellen Büroalltag sind die Ausdrucke untauglich – hier sollte jeder selbst abwägen, worauf man Wert legen möchte…

Und noch ein Ratschlag: Kaufen Sie die Peachpatronen nicht an einem Freitag, wenn Sie dringend etwas am Wochenende ausdrucken müssen. Kalkulieren Sie lieber ein bis zwei Tage ein. Sollte ein Chip nicht erkannt werden, haben Sie dann noch genug Zeit um diesen umzutauschen. Gegebenen Falls auch druch HP-Patronen, denn diese sind auch im Mischbetrieb mit Peach sehr gut geeignet. Alternativ kaufen Sie einen Satz HP-Patronen und einen Satz Peach-3er-Packs, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Zweite Überraschung: Die Peach-Patrone aus dem nächsten 3er-Pack wird ebenfalls als fehlerhaft vom Drucker bemängelt. Die cyan-Patrone aus einem weiteren 3er-Pack wurde dann aber akzeptiert. Der Farbdruck mit Peach-Patronen ist sehr gut. Die Farben sind sehr leuchtstark und kräftig. Nur wenn die schwarze Tinte mit im Spiel ist, gibt es Ausfransungen. Ist eine schwarze Linie in farblicher umgebung, verläuft die schwarze Tinte sehr stark. Seine Stärken spielt Peach dann erst beim Fotodruck aus. Die scheinbar auf wasserbasierende Tinte eignet sich perfekt für den Fotodruck. Hier macht der Photosmart B010a eine gute Figur. Man darf sich nur zwischendurch nicht verunsichern lassen, wenn HP merkwürdige “Fehlermeldungen” zwischen durch macht: Nach 2 A4-Fotoseiten kam die Fehlermeldung, dass die Tintenpatrone gelb möglicherweise gebraucht oder gefälscht ist. Wenn man am Drucker beim Touchmenü auf “ok” drückt, verschwindet die Meldung wieder und man kann weiter drucken.

Ich bleibe bei meinem Fazit von gestern: Für folgende Anwendungen sind die Peach-Patronen gut geeignet:

Ausdruck von Internetseiten, Briefen und Fotos.

Weniger gut geeignet sind Peach Patronen für farbige Grafiken bei denen schwarze Linien auf farbigen Untergründen stehen. Auch die schlechte Zuverlässigkeit der Chiperkennung verbietet einen professionellen Einsatz dieser Patronen.

Testergebnis Peach versus HP für den Photosmart B010A (korrigiert nach dem Reichweitentest)

Merkmal Peach H364XL TONERDUMPING Refillpatronen HP-Original Nr.364 Gewichtung
Druckqualität Textdruck auf Normalpapier 70 % 80 % 70 % 20 %
Druckqualität Grafikdruck auf Normalpapier 60 % 65 % 80 % 10 %
Druckqualität Fotodruck auf Fotopapier 80 % 80 % 85 % 10 %
Wischfestigkeit/ Wasserfestigkeit 30 % 30 % 70 % 10 %
Handhabung 30 % 80 % 100 % 15 %
Preiswertes Drucken 60 % 80 % 40 % 35 %
Gesamtwertung 56,5 %
Mangelhaft
70,5 %
Gut
68,50 %
Befriedigend
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OKI kündigt Lieferengpässe an

Viele Trommeleinheit für OKI-Farblaserdrucker sind schon seit ein paar Tagen kaum mehr lieferbar. Nun hat OKI auch für Tonermodule Lieferengpässe gegenüber einem Großhändler angekündigt. Ursache ist die Katastrophe in der Fukoshima-Region, wo einige Komponenten hergestellt werden, die für die Trommel- und Tonerproduktion von OKI notwendig sind. OKI geht davon aus, dass sich ab Juni die Lieferfähigkeit wieder etwas verbessern wird.

Wir hatten bereit darüber berichtet, dass auch der Marktführer HP bei einigen Tonermodulen bereits arge Lieferengpässe hat, da die meisten HP-Tonermodule von Canon ebenfalls in der Fukoshima-Region produziert werden.

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Lexmark verbietet seinen Kunden den Einsatz von Alternativpatronen

Es geht um die Lexmark-100-Druckerpatronen: Lexmarks besonders dreistes Vorgehen hat Druckerchannel.de jetzt aufgedeckt: Lexmark verbietet in Verbindung mit einem Firmwareupdate den Einsatz von Tintenpatronen, die nicht Lexmark hergestellt hat. Und das versteckt im Lizenz-Kleingedrucktem. Wir warnen daher ausdrücklich vor Firmwareupdates bei Druckern. Dass Firmwareupdates den Einsatz von kompatiblen Patronen verhindern ist auch bei Samsung-Laserdruckern und Epson-Tintenstrahldruckern bekannt. Aber die Dreistigkeit das mit den Lizenzbestimmungen zu untermauern ist uns neu. Hoffentlich liest die EU-Wettbewerbszentrale mit und geht gegen diese Methoden schnellstens vor. Stellen Sie sich einfach mal vor, VW würde seinen Kunden nur noch erlauben doppelt so teures VW-Benzin zu tanken. Undenkbar? Nicht in der Druckerbranche – hier wird das geduldet.

Hier der Link zum Druckerchannel-Bericht.

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