Verwirrung bei HP-Druckernamen: Den Deskjet 3520 gab es schon mal…

Ein Lob an die Marktingabteilung von HP: Mit dem neu erschienen HP Deskjet 3520 e-All-in-One-Drucker hat man bei der Namenswahl daneben gegriffen. Schließlich gab es einen HP Deskjet 3520 schon einmal. Ärgerlich für Kunden, die jetzt Verbrauchsmaterial bestellen wollen, denn der Deskjet 3520 verwendet die HP 27 und HP 28, während der neue Deskjet 3520 e-AIO die HP 364 verwendet.

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Epson setzt auf Tinte, Samsung und Lexmark auf Toner

Gab es vor dreißig Jahren noch mehr als hundert Firmen, die ihren Firmennamen auf Druckern klebten, kann man heute sämtliche Druckerhersteller an zwei Händen abzählen.

Erinnert sich noch jemand an Apple als Laserdruckerhersteller? Auch Agfa, Alcatel, Bosch oder die British Telekom hatten eigenen Laserdrucker im Programm.

Eine Kehrtwende vollzog Epson. Epson verabschiedet sich von der Lasersparte und setzt auf seine Business-Tintenstrahldrucker (Workforce) und Fotodrucker (Expression Photo). Die Aculaserserie will Epson nicht mehr weiter entwickeln. Hier hat man ohnedies in den letzten Jahren auf Kyocera oder Konica-Minolta-Technologie gesetzt.

Bei Samsung wurde das einjährige Tintenexperiment beendet. Samsung kaufte bei Kodak die Patente um einen Tintenstrahldrucker auf den Markt zu bringen. Kurz darauf waren bereits chinesische Nachbau-Tintenpatronen auf den Markt und Samsung entschied sich gegen eine Produktentwicklung in diesem Segment.

Lexmark hat sich nun ebenfalls aus dem Tintenbereich verabschiedet. Nachdem die Druckerpatronenproduktion seit Jahren bewusst gedrosselt wurde und demzufolge die Preise der Lexmark-Originalpatronen sich binnen zwei Jahren nahezu verdoppelt haben, ging auch die Nachfrage nach neuen Lexmark-Tintenstrahldruckern sehr stark zurück. Vermutlich wird Lexmark auch die Produktion der Tintenpatronen für ihre Tintendrucker demnächst komplett einstellen. Spätestens dann wäre ein Umstieg auf Laser oder auf eine andere Druckermarke unabdingbar.

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Nach einjähriger Pause: druckertester.de ist zurück

Liebe Leser,

nach einer einjährigen Pause ist druckertester.de wieder zurück. Wir werden künftig wieder verstärkt über Hintergrundthemen zu den Themen Drucker und Druckerverbrauchsmaterial bringen aber auch über Neuigkeiten des Marktes berichten.

Daniel Orth

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Canon (M)X-trem !!!

 

Canon gab gestern bekannt, dass es Nachfolger Modelle der MX360, MX410 und MX420 Allrounder geben wird.
Unteranderen den PIXMA MX375. Das Einsteiger Modell kommt mit einer Geschwindigkeit von ca. 8,7 Schwarz-weiß Seiten bzw. 5,0 Farbseiten pro Minute sowie 23 Sekunden Kopierzeit für ein DIN-A4 Blatt.
Die Professionelleren Geräte, der MX435 und MX515 mit 9,7 Seiten in Schwarz bzw. 5,5 Seiten in Farbe sind nicht unbedingt viel schneller.
Der Clou bei den beiden ist jedoch, dass sie beide über die Apple Fairplay Funktion verfügen, WLAN fähig sind und es keine Druckertreiber Installation mehr bedarf.

Durch neue, sogenannte „FINE“ Druckköpfe von Canon verspricht der Hersteller eine bessere Qualität sowie Druckgeschwindigkeit.
Die drei Modelle gehören zu der Familie der „FastFront“ Drucker.
Also jene, die sich allein von vorn bedienen lassen und somit mehr Komfort für den Nutzer verspricht.

 

 

 

MX375 MX435 MX515
Kopieren, Scannen, Faxen, Drucken JA (Super G3-Fax) JA (Super G3-Fax) JA (Super G3-Fax)
ADF (Automatischer Dokumenteneinzug) BIS ZU 30 BLATT BIS ZU 30 BLATT BIS ZU 30 BLATT
Duplexeinheit JA JA JA
Airplay Funktion - JA JA
Digitale Faxspeicherung - Eingehend auf USB-Stick als PDF Eingehend auf USB-Stick als PDF; Speicher Karte
Display - - 6,2 Zentimeter

Preis

79*

99*

119*

*UVP (Stand 02/2012) Release 04/2012

Zusätzlichlegt Canon bei seinen neuen Modellen noch ein Software-Paket mit in die Wiege.

Auto Photo Fix II
– Nutzt Technologien zur Gesichtserkennung und Motivanalyse, um automatisch Bildfehler für Fotoprints zu retuschieren.

Solution Menu EX (nur bei MX515)
- Zeigt ökologischen und nachhaltigen Nutzern an wie viel Co2 und Stromverbrauch sie beim Duplexdrucksparen können.

Easy WebPrint EX
- Schneiden Sie sich Texte aus dem Internet beliebig zusammen, drucken Sie diese mühelos und sparsam aus.

Easy-PhotoPrint EX
- Verschönern Sie Ihre Bilder mit Bildeffekten oder nutzen Sie die vielen verschiedenen
Foto-, Kalender- und Album Layouts.

 

 


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Kodak meldet Insolvenz an

Wie Reuters heute vermeldet, musste Eastman Kodak am Donnerstag einen Insolvenz anmelden (Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts). Das bedeutet noch nicht das zwangsläufige Ende des Digitalfotografie-Pioniers. Kodak hat nun etwas Zeit ohne seine Gläubiger bedienen zu müssen, sein Unternehmen umzubauen. Die Citigroup stellt mit einer Kreditlinie von 950 Millionen Dollar den Betrieb der Firma mit 17.000 Mitarbeitern vorerst sicher. Nicht betroffen von der Pleite sind alle Konzern-Töchter außerhalb der USA.

“Der Verwaltungsrat und das gesamte Management glauben einstimmig, dass dies ein notwendiger Schritt ist, und richtig für die Zukunft von Kodak”, erklärte Kodak-Chef Antonio Perez. Kodak rechnet damit, den Gläubigerschutz bis 2013 hinter sich zu lassen.

Auf Kodak wartet keine leichte Aufgabe: Die Vermögenswerte lagen per Ende September bei 5,1 Milliarden Dollar, die Verbindlichkeiten bei 6,75 Milliarden Dollar. Als Kronjuwel gelten die rund 1100 Patente – etwa für digitale Bilder. Dieses Know-how kommt Kodak zufolge de facto in fast allen Geräten wie Digitalkameras, Smartphones oder Tablet PCs zum Einsatz. Zudem hat Kodak ein Patent für die Technologie zum Drucken von Bildern entwickelt. Die Firma will sich nun bemühen, zumindest für einen Teil der Patente Käufer zu finden, um Geld in die Kasse zu bekommen. Insbesondere die Kostenstruktur muss auf den Prüfstand. Angesichts seiner vielen Standorte und hohen Zahl an Mitarbeitern hat Kodak immense Fixkosten.

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Probleme mit Tonererkennung bei neuen Samsung-Laserdruckern

Samsung hat die CLX-3185-Serie so verändert, dass alle Modelle ab September 2011 keine kompatiblen Tonerchips mehr akzeptieren. Das vermeldet der Chiphersteller Static Control. Das gleiche gilt für den Monochromdrucker SCX3205, nur dass bei dieser Modellreihe sämtliche Geräte davon betroffen sind. Static Control arbeitet unter Hochdruck an einer neuen Chipserie und rechnet damit das Problem in wenigen Tagen lösen zu können. Vorbildlich kennzeichnet TONERDUMPING seine wiederbefüllten Toner damit, dass diese nur noch bei Geräten vor September 2011 funktionieren.

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Massive Preiserhöhungen bei HP-Tonern und Lexmark-Tinten

HP wird zum Jahresanfang seine Tonerpreise drastisch erhöhen und die Distributoren haben zum Teil diese Erhöhungen bereits vorweg genommen. Ein genauer Preisvergleich ist zur Zeit Gold wert. Die Erhöhungen liegen bis zu 15 Prozent und betreffen vor allem Farblasertoner, sowie Monochromtoner älteren Baujahres. Vermutlich will HP seine Kunden zum Kauf neuer Geräte erziehen. Nur ob das dann wieder ein HP-Drucker wird?

Lexmark langt im Tintenbereich ebenfalls deutlich zu. Hier liegen die Preiserhöhungen bei ca. 10 Prozent. Auch hier sind vor allem ältere Patronen betroffen.

Besonders pikant ist die Preiserhöhung von Kodak. Hier werden einfach nur die Preise für Fachhändler erhöht – die empfohlenen Verkaufspreise für Endkunden bleiben gleich. Der Verkauf von Kodak-Druckerpatronen wird daher für kleiner Händler sehr, sehr uninteressant – aber vielleicht ändert Kodak seine Entscheidung ja wieder…

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Canon PG-540/CL-541

Canon schläft natürlich auch nicht.
Derweil Lexmark und HP neue Patronen auf den Markt bringen zieht Canon jetzt nach.

PG-540 heißt die Black Patrone die zukünftig die PG-510/512 ersetzen soll.
Die Seitenleistung der Patrone hat zum Vorgänger etwas abgenommen.
Somit kommen nun anstelle von ca. 220 Seiten nur noch 180 aus dem Tank.
Dafür ist die Ergiebigkeit der XL Patrone gewachsen gegenüber den PG-512 Black.
Statt, wie vorher ca. 401 ISO-Seiten, verspricht die 540XL ganze 600.

Doch was bringt noch mehr Druckerspaß als eine Menge schwarzer Tinte?
Diese Frage beantwortet uns Canon mit der CL-541 Farbpatrone, ebenfalls Nachfolger für die CL-511/513 Vorgänger.
Leider hält sich das Prinzip hier gleich, die XL Variante der CL-541 macht erst einen wirklichen unterschied zum Vorgänger, denn auch die kleine Variante kann mit dem Vorgänger nicht mithalten.

Beide Patronen sowie ihre XL Formate finden einen festen Platz in den neusten Canon Modellen:

 

Canon MG 2150

Canon PIXMA MG2150 Farb Tintenstrahl - Drucker/Kopierer/Scanner - MG2150

und Canon MG 3150.

Canon PIXMA MG3150 Farb Tintenstrahl - Drucker/Kopierer/Scanner - MG3150

 

Das 2 Patronenprinzip wird beibehalten und genauso die Tintensorte, welche weiterhin die Chromalife 100+ ist.

Beide Geräte sind Multifunktional mit einer Scann- und Kopierfunktion, unterscheiden sich aber darin das der MG3150 noch eine WLAN Schnittstelle mitbringt, sowie eine Automatische Duplexfunktion.
Ebenfalls stehen Funktionen wie Easy-Photo-Print für Android-Nutzer und iEasy-Photo-Print für iOS-Nutzer mit auf dem Programm beim MG3150.

Auch unterschiedlich ist die Druckgeschwindigkeit.

MG2150 8,4 S/W-ISO-Seiten | 4,8 Color-ISO-Seiten
MG3150 9,2 S/W-ISO-Seiten | 5,0 Color-ISO-Seiten

Die Papierkassette fasst bei beiden Modellen um die 100 Blatt.

Angeboten wird die PG-540XL bereits bei Tonerdumping.de, PG-540 und CL-541 folgen.

 

 

 

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Infrarotfilter verhindert kompatible Patronen für Canon-Drucker

Druckerchannel vermeldet heute, dass sämtliche Canon-Drucker, die im Jahr 2011 produziert wurden und die die CLI526 und PGI525 als Druckerpatronen verwenden, mit einem Infrarot-Filter ausgestattet wurden. Die Nachbaupatronen, die bislang ein Patent von Canon akzeptierten und statt einer normalen LED auf Infrarot setzten, werden nun wegen eines neuen Infrarotfilters im Drucker nicht mehr vom Drucker erkannt.

Mein Tipp daher an alle Canon-Drucker-Besitzer, die dieses Problem haben: Drucker zurück geben und reklamieren und per Brief dem Druckerhersteller die Meinung sagen.

Eine Lösung für dieses Problem bietet übrigens Armor ab Dezember an. Mit einem neuen Chip wird wieder auf LED-Technologie gesetzt, aber – so sagt das zumindest Armor – das Patent von Canon umgangen. Hintergründe lesen Sie am besten hier auf druckerchannel.de: http://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=3139

Wie lange sich dieses Katz-und-Maus-Spiel der Verbraucher gefallen lässt, wird man sehen. Kurzfristig wird Canon durch diese Gängelungen sicher etwas mehr Originalpatronen verkaufen. Mittelfristig wird das aber viele Marktanteile kosten.

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HP Druckerpatrone 950 und 951

So heißen die neuen Nachfolger der HP nr.940er Serie.

Eingesetzt werden sie in den neuen HP Officejet Pro 8100 bzw. 8600.
HP nennt sie die Tintenalternative zum Laserdrucker.
Günstige seitenpreise und gestochen scharfe Qualität wird vom Hersteller versprochen.

Und es stimmt, die HP 950 Schwarz ist mit 1000 Druckseiten bzw. 2500 als XL variante sehr ergiebig.
Ebenso die HP 951 XL Varianten für Cyan, Magenta und Gelb mit jeweils 1500 Seiten Drucken etwas mehr als die Vorgänger HP nr.940.

Auch die Geräte sind mit reichlich Technik ausgestattet.
Neben einem schnellen Druckwerk das bis zu 20 S/W- und 16 Farbseiten pro Minute verspricht, sind
Funktionen wie ePrint, Airprint und WLAN mit dabei, um das Büroleben zu vereinfachen.

Angeboten werden Die Patronen bereits bei Tonerdumping.

 

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