Ricoh Aficio SP112 Test

Der Ricoh Aficio SP112 ist auf Grund seines sehr niedrigen Anschaffungspreis ein interessanter Schwarzweiß-Laserdrucker für Gelegenheitsdrucker. Für weniger als 50 Euro kann man das Gerät erwerben. Grund genug, einen Blick auf den Einsteigerlaserdrucker zu werfen.

Der Ricoh Aficio SP112 Karton

Der Ricoh Aficio SP112 Karton

Niedrige Bauform, aber nicht kompakt

Im nicht ausgepackten Zustand braucht der Drucker schon einmal eine ordentliche Lagerfläche. Die niedrige Höhe des Kartons verspricht schon einmal, dass auch der Drucker nicht besonders hoch werden wird. Auf der Packung wird mit 2 Jahre Garantie geworben, mit 16-Seiten-pro Minute und einer Papierkapazität von 50 Blättern.

Kein USB-Kabel im Lieferumfang

Packt man die Einzelteile aus, wird der gesamte Lieferumfang sichtbar. Und der ist eher übersichtlich. Neben Drucker und Startertoner gibt es lediglich eine Treiber-CD und ein Stromkabel. Wer das Gerät jetzt auch noch an seinen PC anschließen will, sollte entweder noch ein USB-Kabel zu Hause haben, oder sich eines dazu bestellen.

Kein USB-Kabel im Lieferumfang

Kein USB-Kabel im Lieferumfang

Einfache Installation

Beim Anschließen an einen Windows-PC sollte man die richtige Reihenfolge beachten. Am einfachsten ist es, wenn man die Treiber-CD in das CD-Laufwerk einlegt. Danach einfach den Aficio SP112 per USB anschließen und das Gerät einschalten. Windows erkennt dann das neue Gerät und sucht einen Treiber, den er dann auf der CD findet. Wir empfehlen den deutschen Treiber auszuwählen, sollte das die Muttersprache des Anwenders sein. Einen Windows-2000-Treiber gibt es leider nicht.

Toner einsetzen: sehr einfach

Toner einsetzen: sehr einfach

Kleines Papierfach, einfache Tonerinstallation

Den Startertoner einsetzen ist nicht schwer. Es muss nichts entsiegelt werden. Einfach auspacken, Klappe öffnen, einsetzen, fertig. Das Papier wird von hinten eingelegt. Hier ist auch das größte Manko: Es passen nur 50 Blätter in das Papierfach. Klappt man die Papierausgabeklappe aus, ist von dem kompakten Eindruck des Druckers nicht mehr viel übrig. Auch die niedrige Höhe des Druckers bringt dann nicht mehr viel, wenn das Papier nach oben weg steht.

Feinstaub nicht filterbar, Druckgeschwindigkeit: 16 Seiten pro Minute

Der Lüfttungsschlitz befindet sich vorne. Tonerfeinstaub lässt sich leider mit keinem handelsüblichen Feinstaubfilter abfangen. Dafür ist der Lüftungsschlitz zu schmal. Auf dem Video hier ist der Lüftungsschlitz ganz gut zu sehen – direkt über dem Papierauswurf. Zu sehen ist auch die Druckgeschwindigkeit. Diese ist ganz passabel. 16 Seiten pro Minute laut Herstellerangaben. Im 11-Sekunden-Video werden drei Seiten gedruckt. 3 / 11  * 60 = 16,36 – die Herstellerangabe ist also korrekt.

Druckqualität trotz 600 DPI: gut

Die Druckqualität ist für einen 600-DPI-Monochromlaser gut. Es ist zwar mit freiem Auge ein deutlichen Raster zu erkennen, aber beim 50-Prozent-Graudruck gibt es ein gleichmäßiges Grau und helle Grautöne sind auch noch erkennbar. Die Schwärzung von großen, schwarzen Flächen könnte etwas kräftiger sein, ist aber noch als gut zu bewerten.

Hohe Folgekosten

Die Folgekosten sind mit Original-Tonern sehr hoch. Der Ricoh 407166 druckt 1.200 Seiten und kostet 49,99 Euro. Das ergibt einen Seitenpreis von 4,2 Cent. Mit einem kompatiblen Toner kommt man etwas billiger weg. Ohne Qualitätseinbußen schafft man damit einen Preis von 3,3 Cent. Der Vorteil bei der Laserdrucker-Technik ist, dass keine Tinte eintrocknen kann. Ideal ist der Drucker daher für Studenten, die auch mal drei Monate Ferien machen und in ihrer Studienzeit die eine oder andere Hausarbeit ausdrucken müssen.

Unser ISO-Reichweitentest ergab, dass der Startertoner von Ricoh 500 Seiten druckt. Der Businesstoner von TONERDUMPING druckt 1.200 Seiten.

Testergebnis Ricoh Aficio SP112:

Druckgeschwindigkeit: 4 von 10
Druckqualität Text: 12 von 20
Druckqualität Foto: 1 von 5
Druckqualität Grafikdruck: 2 von 5
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 1 von 10
(kein Duplex, kein Netzwerk, nicht multifunktional, kleines Papierfach)
Folgekosten: 22 von 30
Preis/Leistung: 15 von 20
Testergebnis: 57 Punkte (Ausreichend)

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