Canons neue Pixmas – Rückschritt statt Weiterentwicklung

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Kurz vor der Internationalen Funkausstellung in Berlin stellt Canon die neuesten Modelle der Pixma-Familie vor. Bei den Multifunktionsgeräten streicht Canon dabei den Funktionsumfang recht drastisch zusammen. Es scheint als wollte Canon seine anspruchsvolleren Kunden zum Kauf des Top-Modells drängen, indem man den Funktionsumfang der Mittelklasse reduziert.

Der Pixma MG5550 – Nachfolger, aber kein Ersatz für den beliebten Pixma MG 5350

Für uns erscheint insbesondere der Nachfolger des sehr beliebten Einzelpatronen-Einstiegsdruckers MG5350, der MG5550, interessant da wir den noch aktuellen Pixma MG5350 im Sortiment haben und sehr gut verkaufen.
Beim MG5550 kann von einem gleichwertigen oder optimierten Gerät nicht wirklich die Rede sein. Es gibt einige deutliche Abstriche in der Funktionalität.
Nachdem bereits in der 2012er-Generation die hintere Papierzufuhr durch eine zusätzliche kleine Kassette für Postkarten bis zu 13x18cm ersetzt wurde, streicht Canon beim neuen Pixma MG 5550 noch weiter, und es bleibt nur die 100-Blatt-Papierkassette. Ein klarer Minuspunkt für Kunden die regelmäßig unterschiedliche Medien bedrucken.
Ein weiteres Medium, nämlich CD/DVD/BluRay-Rohlinge, lässt sich mit dem MG5550 gleich gar nicht mehr bedrucken. Mag sein, dass viele Nutzer diese Funktion nicht wirklich vermissen werden in einer Zeit in der man sich mehr und mehr von physischen Datenträgern verabschiedet. Andere werden diese Möglichkeit schmerzlich vermissen!
Ebenfalls ersatzlos gestrichen: Der Speicherkartenleser inkl. PictBrigde, dazu kommt eine reduzierte Größe des Displays und eine schlechtere Scanauflösung.

Abstriche auch beim Druckwerk

Doch nicht nur an der Ausstattung setzt Canon den Rotstift an, auch am Druckwerk wurde gespart. Es kommen zwar weiterhin die bereits 2012 eingeführten PGI-550PGBK und CLI-551 Patronen zum Einsatz, allerdings druckt der MG5550 nicht mehr mit 1-Pikoliter-Tröpfchen. Beim MG5550 haben die kleinsten Tintentröpfchen eine Größe von zwei Pikolitern, und die mögliche Druckauflösung wurde von 9.600 auf 4.800 dpi halbiert. Durch diese Änderungen spart Canon je nach Farbe bis zu einem Drittel der Düsenreihen ein. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf das Drucktempo – beim Fotodruck 10x15cm randlos steigt die Wartezeit auf den fertigen Ausdruck beispielsweise von 20 auf 44sec. Beim Druck auf Normalpapier ist das Drucktempo in etwa identisch mit dem Vorgänger.

Fazit: der »alte« MG 5350 bietet mehr fürs Geld

Auch wenn man nicht alle Funktionen des MG5350 nutzt, so hat man doch immer das gute Gefühl für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Dieses Gefühl bietet einem der Nachfolger MG5550 nicht mehr. In Zukunft wird man in der Pixma-Modellpalette auf das Spitzenmodell zurückgreifen müssen um Funktionen zu erhalten die der MG5350 bietet – in so fern kann der Rat nur lauten: zugreifen, so lange der MG5350 noch zu bekommen ist. Beispielsweise bei uns: http://www.toner-dumping.de/drucker

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