Epson setzt auf Tinte, Samsung und Lexmark auf Toner

Gab es vor dreißig Jahren noch mehr als hundert Firmen, die ihren Firmennamen auf Druckern klebten, kann man heute sämtliche Druckerhersteller an zwei Händen abzählen.

Erinnert sich noch jemand an Apple als Laserdruckerhersteller? Auch Agfa, Alcatel, Bosch oder die British Telekom hatten eigenen Laserdrucker im Programm.

Eine Kehrtwende vollzog Epson. Epson verabschiedet sich von der Lasersparte und setzt auf seine Business-Tintenstrahldrucker (Workforce) und Fotodrucker (Expression Photo). Die Aculaserserie will Epson nicht mehr weiter entwickeln. Hier hat man ohnedies in den letzten Jahren auf Kyocera oder Konica-Minolta-Technologie gesetzt.

Bei Samsung wurde das einjährige Tintenexperiment beendet. Samsung kaufte bei Kodak die Patente um einen Tintenstrahldrucker auf den Markt zu bringen. Kurz darauf waren bereits chinesische Nachbau-Tintenpatronen auf den Markt und Samsung entschied sich gegen eine Produktentwicklung in diesem Segment.

Lexmark hat sich nun ebenfalls aus dem Tintenbereich verabschiedet. Nachdem die Druckerpatronenproduktion seit Jahren bewusst gedrosselt wurde und demzufolge die Preise der Lexmark-Originalpatronen sich binnen zwei Jahren nahezu verdoppelt haben, ging auch die Nachfrage nach neuen Lexmark-Tintenstrahldruckern sehr stark zurück. Vermutlich wird Lexmark auch die Produktion der Tintenpatronen für ihre Tintendrucker demnächst komplett einstellen. Spätestens dann wäre ein Umstieg auf Laser oder auf eine andere Druckermarke unabdingbar.

This entry was posted in Drucker-Neuigkeiten. Bookmark the permalink.