Viele, viele neue Epsondrucker…

In der 120-Euro-Klasse bietet Epson zwei neue Tintenstrahl-Mulitfunktionsgeräte mit Einzelfarbpatronen-Konzept: Den Epson Stylus SX440W und den Epson Stylus SX445W. Die Papierfächer sind sehr klein (100 Blatt) und die beiden Drucker gehören eher zu der langsameren Sorte (nach ISO 3 Farbseiten oder 6 Monochromseiten pro Minute). Die Drucker werden über USB an den PC angeschlossen oder per WLAN in ein Netzwerk eingebunden. Trendy: Ein 2,5 Zoll großes Touch-Display. SX bedeutet im übrigen, dass die Geräte auch kopieren und scannen können. Faxen können sie nicht und es gibt auch keinen automatischen Vorlageeinzug. Somit sind die beiden Geräte nicht für den Büroalltag geeignet, sondern für den privaten Schreibtisch gedacht. Als Tintenpatronen kommen die T128- (kleine Füllmenge mit dem Fuchsmotiv) und T129-Druckerpatronen (mittlere Füllmenge mit dem Apfelmotiv) zum Einsatz. Kompatible Chips und daher auch nachgebaute Patronen sind bereits auf dem Markt.

Epson Stylus Office BX535WD und BX635FWD

Im Vergleich zu den Vorgänger-Versionen aus der BX-Serie wurde das Desing etwas aufgefrischt und die Preise leicht angehoben. Die Geräte drucken ca. 7 Farbseiten oder 15 Monochromseiten pro Minute (ISO). Der BX635FWD hat ein größeres Papierfach als der BX535WD (250 statt 150 Blatt), einen doppelseitigen Dokumenteneinzug und eine Faxfunktion. Als Tintenpatronen kommt neben der T129-Serie (Apfelmotiv) auch die T130-Serie (Hirschmotiv große Füllmenge) zum Einsatz.

Neue Produktlinie mit 6 neuen Druckern: Epson Workforce Pro

Drei Molle sind im schwarzen Plastik gehalten und sind für den Heimbereich gedacht. So kann der Epson Workforce Pro WP-4025DW ausschließlich drucken. Es gibt zudem auch nur Statuslämpchen und kein Display. Trotz der mageren Ausstattung kostet das Gerät stolze 250 Euro. Für Vieldrucker ist das Gerät aber trotzdem interessant. So sind die Folgekosten sehr niedrig. Die schwarze Patrone mit der vollen Füllmenge (Eiffelturmmotiv) druckt 2400 Seiten und kostet ca. 30 Euro. Für je 26 Euro gibt es die Farbtintentanks, die ca. 2000 Seiten drucken. Ist der Resttintentank nach ca. 50.000 Seiten voll, kann ein neuer Tank für ca. 20 Euro nachgekauft werden.

Der Epson Workforce Pro WP-4535DWF und WP-4545DTWF kosten 350 bzw. 400 Euro und können auch noch scannen, kopieren und faxen. Schneller sind sie aber nicht. Sie drucken – so wie alle Workforce Pro-Geräte der ersten Generation 16 Seiten pro Minute (b/w) oder 11 Farbseiten pro Minute (ISO). Im Gegenzug zum WP-4025DW haben die beiden teureren schwarzen Drucker ein Display, das beim WP-4545DTWF sogar berührungsempfindlich ist.

Alle drei Heimgeräte sind auch über WLAN in ein Netzwerk integrierbar. Das ist bei den Officegeräten dieser Serie nicht möglich.

Der Epson Workforce WP-4015DN ist ein solider Tintenstrahldrucker für das Büro. 200 Euro kostet das Gerät, das dank der riesigen XXL-Tintenpatronen (3.400 Seiten schwarz für ca. 40 Euro) deutlich preiswerter ist, als Farblaserdrucker in einer ähnlichen Preisklasse. Duplexdruck und LAN gehört hier zu den Grundfunktionen.

Mehr Abnehmer werden vermutlich die geringfügig teureren grauen Workforce-Geräte finden, da man hier für ca. 60 Euro mehr (beim WP-4515DN) einen Scanner, Kopierer und Faxgerät dazu erhält. Beim WP-4525DNF gibt es sogar noch einen duplexfähigen Dokumenteneinzug. Der WP-4525DNF kostet dann 310 Euro.

Da es sich bei den Workforce-Geräten um eine völlig neue Tintenserie handelt, gibt es noch keine kompatiblen Chips. Ob die Patronen nachfüllbar sind, ist uns noch nicht bekannt.

This entry was posted in Drucker-Neuigkeiten, Druckertests Epson and tagged , , , , , , , , , , , , . Bookmark the permalink.