Brother bringt neue Tintenstrahldrucker auf den Markt

Im einzelnen hat sich allerdings nicht viel geändert. Die verwendeten Patronen sind weiterhin die LC-980 und LC-1100 von denen es glücklicherweise auch preiswerte Nachbau-Druckerpatronen gibt.

Der Brother DCP-195C bietet eine Druckgeschwindigkeit von 33 Seiten pro Minute. Eine Angabe zur Druckgeschwindigkeit beim Fotodruck macht Brother nicht. Wir gehen davon aus, dass der Drucker daher immer noch sehr langsam in diesem Bereich ist. Die Scaneinheit erlaubt nur das Scannen über das Vorlagenglas. Mehrseitige Dokumente einzuscannen ist damit natürlich etwas mühsam. Auch die 100 Blatt-Papierkassette reicht eigentlich nur für den Hausgebrauch. Beim Brother DCP-195C kommen die LC-980-Druckerpatronen zum Einsatz. Brother empfiehlt den DCP-195C für 119 Euro zu verkaufen.

Positiv: geringe Druckkosten beim Einsatz von kompatiblen Druckerpatronen, 3 Jahre Garantie, Kopieren ist auch ohne PC möglich

Negativ: hoher Anschaffungspreis, langsamer Fotodruck, kein ADF, keine Faxfunktion, kleine Füllmenge bei Originalpatronen

Für den Brother DCP-365CN muss man 20 Euro mehr bezahlen. Dafür bekommt man zusätzlich eine Netzwerkschnittstelle. Da das Gerät nur für den Hausgebrauch geeignet ist, scheint dies nicht viele Anwender zu interessieren. Auch für den Brother DCP-365CN werden die LC-980-Druckerpatronen verwendet.

Der Brother DCP-395CN sieht etwas moderner aus – das liegt auch an seinem doch 8,5 cm großen LCD-Farb-Bildschirm. Der Brother DCP-395CN verwendet die LC-1100-Druckerpatronen und erlaubt daher den Einsatz von etwas besser befüllten Patronen, die im Original aber auch deutlich mehr kosten. Der Drucker selbst kostet 159 Euro.

Beim Brother MFC-255CW handelt es sich um ein Multifunktionscenter. Das bedeutet, neben kopieren, scannen und drucken ist auch faxen möglich. Das Gerät kostet 149 Euro und hat sogar eine Möglichkeit sich in ein kabelloses Netzwerk zu integrieren (Wifi/WLAN). Leider ist auch hier kein automatischer Einzug vorhanden und als Druckerpatronen kommt beim Brother MFC-255CW nur die LC-980-Serie zum Einsatz. Für den Hausgebrauch ist das Gerät aber eine praktische Sache – so muss der Laptop nicht mehr am Drucker angeschlossen sein, das geht jetzt auch kabellos.

Brother MFC-795CWDas einzige Gerät, das wir nach der Studie der technischen Daten empfehlen können, ist der Brother MFC-795CW. Wie man auf der Abbildung erkennen kann, kommt das Gerät im schicken, schwarzen Kleid daher. Ganz besonders fällt das riesige Touch-Display auf: 12,8 cm reichen aus, um auch Details auf Fotos erkennen zu können. 35 Seiten pro Minute ist auch eine sehr ordentliche Geschwindigkeit für Textdokumente. Eine Geschwindigkeit für den Fotodruck gibt Brother nicht in seinen technischen Daten bekannt. Glänzen kann das Gerät auch durch seine Faxfunktion, seine kabellose Anschlussmöglichkeit an ein Netzwerk. Sogar einen Telefonhörer hat das Gerät. Fazit: Ein Office-Allrounder für den Heimgebrauch. Dank kompatibler Druckerpatronen halten sich auch die Druckkosten in Grenzen. Der Brother MFC-795CW benutzt die LC-1100-Druckerpatronen und kostet 219 Euro – das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesem Gerät aber angemessen.

Genereller Tipp für Brother-Tintenstrahldrucker: Nehmen Sie das Gerät nie vom Stromnetz, da es sich ca. einmal pro Woche selbst reinigt (die Tintendüsen werden mit Tinte gespült). Wer das verhindert, riskiert, dass der Druckkopf eintrocknet – allerdings kostet das auch Tinte. Daher eignen sich Brother-Tintenstrahldrucker nur, wenn regelmäßig gedruckt wird. Bei den 3-Jahre-Garantie ist zu beachten, dass Verschleißteile davon ausgenommen sind. Trocknet der Druckkopf ein, ist die Garantie nicht wirksam und die Reperatur ist oft teurer als ein Neugerät.

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