Preiserhöhungen bei Brother, Canon, Kyocera, Samsung und HP. Lexmark nimmt Preiserhöhung bei Tinte zurück.

Die gute Nachricht zuerst: Lexmark ist bei den Tintenpreisen noch einmal in sich gegangen und erhöhte zum 1. Januar nur Tonerpreise. Die Tintenpreise waren nicht betroffen, wie es zuvor aus Distributionskreisen verbreitet wurde. Ärgerlich für die Händler, die panisch auf Einkaufstour gegangen sind. Gut für den Endverbraucher, der bei dem einen oder anderen Händler Rabatte verhandeln kann, wo Händler zuviel auf Lager haben.

Schlechte Nachrichten gibt es für HP-Drucker-Benutzer. Das gesamte Sortiment an HP-Tinten und Tonern wurde jetzt schon wieder massiv teurer. Nach der Erhöhung vor 2 Monaten schlägt HP nocheinmal durchschnittlich 10 Prozent auf. Und das trotz eines wieder etwas schwächer werdenden Dollar-Kurses.

Kyocera hat uns vor ein paar Wochen stolz mitgeteilt, keine Preise zu erhöhen. Seit Anfang diesen Monats hat sich aber auch Kyocera munter in die Preiserhöhungs-Riege eingereiht. Wobei man dazu sagen muss, dass die Erhöhung bei weitem nicht so stark ist wie bei HP, schätzungsweise aber bei 5 bis 8 Prozent liegt. So ist es zumindest bei den Toprennern TK-120, TK-110, TK-130 und TK-140. Auch Farblasertoner TK-520 wurden erheblich teurer.

Auch bei Samsung gab es einen deutlichen Schritt nach oben. Die Erhöhungen betragen etwa 5 bis 10 Prozent. Besonders stark zu spüren war die Erhöhung Farblasertonern. Dazu kommt, dass viele schwarz-weiß-Toner wieder einmal nicht lieferbar sind.

Auch bei Brother dreht sich die Preisschraube: zB wurde der TN-2000-Toner ca. 5 Prozent teurer.

Die Canon CLI-8 und PGI-5 Patronen wurden ca. 10 Prozent teurer. Im Endkundenpreis bedeutet das meist eine Erhöhung von einem Euro pro Patrone. Bei Canon betrifft es aber hauptsächlich Tintenpatronen. Toner scheinen gleich teuer geblieben zu sein.

Wem nützt die Preiserhöung?

In erster Linie den Anbietern kompatibler oder nachgefüllter Ware. Irgendwann ist ein immer größerer Preisabstand für den Endkunden nicht mehr hinnehmbar.

Die Originalpatronenhersteller freuen sich über gestiegene Umsätze vor der Erhöhung, werden jetzt aber vermutlich viele Marktanteile an Anbieter wie Jettec, Pelikan, Geha, Inktec oder KMP verlieren.

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