
Canon hat ja sehr lange durchgehalten, aber nachdem nun wirklich fast jeder Hersteller kompatibler Druckerpatronen vergleichbare Druckerpatronen für die CLI-8 und PGI-5-Patronen anbieten kann – gibt es neue Druckerpatronen von Canon. Lange konnte Canon wie ein Monopolist seine Original-Druckerpatronen verkaufen, doch seit diesem Jahr sind die Alternativen in der Anwendung genauso einfach wie das Original.
Doch was ändert sich sonst noch? Der Nachfolger des IP3500 heißt jetzt IP3600 und hat statt 4 Druckerpatronen eine fünfte spendiert bekommen. Dafür ist er nicht mehr in der Lage CDs zu bedrucken. Was sich nicht verändert hat: Der IP3600 ist langsamer als der IP4600. Das war auch beim IP3500 und IP4500 der Fall. Die Druckgeschwindigkeit hat sich aber seit der letzten Generation nicht verändert der IP3600 braucht 41 Sekunden, der IP4600 20 Sekunden für ein 10×15-Foto. Ebenfalls unverändert die 1-Picoliter-kleinen Druckdüsen, mit der eine Auflösung von 9600 x 2400 dpi möglich ist. Beide haben eine schwarze Druckerpatrone für Textdruck mit Pigmenttinte und eine schwarze Tinte für Fotodruck. Beide Modelle verfügen zusätzlich zum hinteren Papierfach über eine Papierkassette. Das bringt eine hohe Papierkapazität von bis zu 300 Blatt Normalpapier (80g/m²) oder gestattet ganz komfortabel die gleichzeitige Bevorratung von Normal- und Fotopapier.
Die Druckerpatronen wurden laut Canon verbessert. So bleichen Fotos im Fotoalbum mehr als 100 Jahre nicht aus. Voraussetzung: Original-Druckerpatronen in Verbindung mit Canon-Fotopapier. Das System nennt sich ChromaLife100+.
Beide Geräte können unter Windows (2000, XP, Vista) und unter MacOS (X 10.3.9 – 10.5) betrieben werden. Für MacOS und Windows gibt es eine nette Software mit der man Kalender und Fotoalben gestalten kann (Easy Photo Print EX).
Die passenden Druckerpatronen sind die Canon PGI-520BK (textschwarz), CLI-521BK (fotoschwarz), CLI-521C (cyan), CLI-521M (magenta), CLI-521Y (gelb). Die Druckerpatronenpreise sind zwar ca. 20 Prozent billiger, die Tintenmenge ist aber um ca. ein Drittel geringer als bei den Vorgängerpatronen (CLI-8, PGI-5), daher werden die Folgekosten höher. Besonders auch deshalb, weil es keine Alternativen zum Original zu kaufen gibt und kompatible Hersteller einige Monate brauchen werden, um die Patronen nachzubauen bzw. nachzufüllen.
Sensationell günstig ist beim IP4600 der Stromverbrauch. So schluckt das Gerät nur 14 Watt, wenn es druckt, 1,3 Watt im Standby und 0,5 Watt, wenn es ausgeschaltet ist. Die Geräuschentwicklung ist mit 45,5 dBA eher durchschnittlich gut. Der IP3600 braucht ebenfalls sparsame 16 Watt im Betrieb. Dafür ist er mit 41 dBA deutlich leiser beim Druck.
Beide Geräte sind ab September 2008 erhältlich.
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