In der aktuellen Juliausgabe hat Stiftung Warentest Druckerpatronen getestet. Der Testsieger bei Canon-Alternativen ist Armor. Nur das Original von Canon hat eine etwas bessere Note erhalten, dafür liegt die Ersparnis bei Armor bei 50 bis 60 Prozent. Die bei druckerzubehoer beworbenen Inkswiss-Patronen erzielten im Test nur eine ausreichende Qualität. Dafür war das Sparpotential am größten. Schlusslicht hinter Pearl und KMP war bei den CLI-8 Alternativen Jettec. Schuld war die “gravierend schlechtere Qualität”. Leider hat Stiftung Warentest nicht die aktuellen Jettec-Patronen mit kompatiblen Chip getestet.
Bei Epson konnte eigentlich nur das Original überzeugen. Etwas schlechter aber kaum billiger KMP auf Platz 2. “Merklich schlechter” und mit geringer Ersparnis: InkSwiss, Pelikan, Geha und iColor. Auch bei diesem Test war Jettec Schlusslicht.
Im HP-Test lag auch hier das Original vorn. Ebenfalls mit Note Gut schnitt das snap’n'print System von Peach ab. Vorteil gegenüber allen anderen Alternativen: Der Druckkopf ist ein HP-Original und daher zumindest beim ersten Durchlauf qualitativ gleichwertig. Erst nach dem ersten Tausch des Adapters ähnelt die Qualität einer recycelten Patrone. KMP konnte hier ebenfalls mit der guten Druckqualtität punkten, in der Gesamtnote reichte es aber nur für ein befriedigend. Knapp dahinter InkSwiss und wieder letzer Platz für Jettec.
Insgesamt ist das Qualitätsniveau der Alternativhersteller deutlich gestiegen. Keine Druckerpatrone war schlechter als befriedigend. Ein schwacher Trost für den letztplatzierten Hersteller Jettec.
Erwähnt wurden übrigens auch die Powerpads von Pelikan: “Es gibt bessere und billigere Fremdtinten für Canon”