Kurztest: Samsung SCX-4300, billig aber kein Schnäppchen

Der kleinste schwarz-weiß-Multifunktions-Laserdrucker seiner Klasse ist der Samsung SCX4300, der wirklich nicht viel Platz auf dem Schreibtisch verbraucht. Für ca. 180 Euro erhält man einen Laserdrucker, einen Farbscanner und einen schwarz-weiß-Kopierer für den Heimgebrauch. Nach bereits 1000 Seiten ist allerdings die Tonerkassette, die mit dem Gerät mitgeliefert wird, leer. 18 Seiten druckt oder kopiert das Gerät pro Minute, für das Ein-Mann-Büro reicht die Geschwindigkeit aus. 600 x 600 dpi Auflösung reichen für Text- und Grafikdruck aus. Wer schwarz-weiß-Fotos damit drucken möchte, wird aber enttäuscht. Das Gerät wird über USB 2.0 angeschlossen. Netzwerk, Kartenlesegerät oder gar kabelloser Druck sind nicht vorgesehen. Bei Tonerdumping gibt es den Samsung Original-Toner mltd1092  in der 2.000-Seiten Variante für 56,99 Euro. Das ergibt einen Seitenpreis von 2,9 Cent. Da der Anschaffungspreis aber sehr gering ist, lohnt sich der Kauf für Anwender, die nur 20 bis 50 Seiten pro Monat drucken.

Fazit: Der SCX4300 ist zwar billig, aber kein richtiges Schnäppchen, da die Ausstattung zu spartanisch und der Seitenpreis zu hoch ist.

Testergebnis Samsung SCX4300:
Druckgeschwindigkeit: 8 von 20
Druckqualität Text: 7 von 10
Druckqualität Grafik: 3 von 10
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 4 von 10
(kann auch scannen und kopieren)
Folgekosten: 10 von 30
Preis/Leistung: 7 von 20
Gesamtnote: 39 Punkte (mangelhaft)

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3 Responses to Kurztest: Samsung SCX-4300, billig aber kein Schnäppchen

  1. Stefan says:

    Hallo,

    der Drucker ist sehr viel besser als oben im Kurztest beschrieben,
    unglaublich was z.b. in punkto Ausstattung erwartet wird bei diesem Preis.
    4/10 bei “sonstige Fähigkeiten” ist doch ein Witz.

    Auf solche Tests kann man getrost verzichten !

  2. admin says:

    Zum einen ist der Anschaffungspreis nicht gerade billig. Zum anderen sind die Folgekosten enorm hoch. Die Druckqualität ist unterdurchschnittlich und neben scannen und drucken fehlt eben ein Netzwerkanschluss, eine Duplexeinheit und ein größeres Papierfach.

    Wie gesagt, wer sein Büro mit einem Schicken Kopierer schmücken möchte – bitteschön. Für alle anderen empfehle ich weiterhin: Finger weg! Allein schon wegen der Fingerabdrücke die man auf diesem Klavierlack ständig wegputzen muss ;-)

  3. ForrestFunk says:

    Ok, aber beim momentanen Preis von knapp unter 100 Euronen kann man doch eigentlich nicht meckern, oder? Immerhin 80 Euro Preisverfall in gerade mal einem Vierteljahr…

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