Lexmark X4850
Für viele ist Lexmark als Anbieter bekannt, der Drucker fast herschenkt und dann bei Druckerpatronen richtig viel Geld will. Der Lexmark X4850 ist zumindest schon einmal in der Anschaffung nicht billig. 149 Euro kostet das Gerät, bietet dafür aber auch kabellosen Anschluss über ein WLAN-Netzwerk, kopiert, scannt und druckt recht flott (30 Seiten s/w oder 27 Farbseiten pro Minute). Nett: die integrierte Duplexeinheit macht den doppelseitigen Druck zum Kinderspiel. Mit einer maximalen Auflösung von 4.800 x 1.200 dpi sind Fotos in guter Qualität möglich. Das Gerät macht sich mit 50 dBA beim Drucken oder Kopieren doch sehr bemerkbar. Das Druckvolument wird mit 1.500 Seiten (einmalige Spitzenauslastung) angegeben – ist also für den Bürobetrieb unbrauchbar und nur etwas für das Home-Office. Gut ist das 6cm große Farbdisplay. Für den Fotodruck hilfreich: das Speicherkartenlesegerät und eine Pictbridge-Schnittstelle (USB), an die eine Kamera oder ein USB-Stick angeschlossen werden kann. Der X4850 hat die gleichen Druckerpatronen wie der X6570, daher zu den Druckkosten nachher etwas mehr…
Lexmark X6570
Für 199 Euro bekommt der Lexmark-Kunde ein 4-in-eins-Gerät, kann also drucken, kopieren, scannen und faxen. Die Druckgeschwindigkeit ist etwas langsamer (28 Seiten schwarz-weiß oder 24 Farbseiten Pro Minute im Entwurfsmodus). Das Gerät scheint etwas besser verarbeitet zu sein – so gibt Lexmark das doppelte Druckvolumen an: 3.000 Seiten einmalige Spitzenauslastung pro Monat. Der X6570 verfügt ebenfalls über eine WLAN-Verbindung – also kabellos zum Rechner und hat eine Duplex-Einheit – unterstützt also den doppelseitigen Druck. Beim X6570 wird ebenfalls max. 4.800 x 1.200 dpi geboten.
Kompliziert wird es mit den Druckerpatronen – hier gibt es eine große Wahlmöglichkeit. Es gibt die Lexmark Nr.41, eine 3-Farbpatrone, die ca. 20 Euro kostet. Die Lexmark Nr.42 ist eine schwarz-Patrone und kostet etwa 16 Euro. Beide Patronen sind sogenannte Rückgabepatronen, die sich zum einen nicht befüllen lassen. Zum anderen verpflichtet sich der Kunde die Patrone an Lexmark zurück zu senden (was Lexmark aber nicht kontrollieren kann). Möchte man dies umgehen, muss man die Lexmark Nr.41A oder Nr.42A kaufen, die deutlich teurer sind. Der Seitenpreis liegt bei der Rückgabepatrone bei 7,2 Cent. Zum Glück bietet Lexmark auch noch eine Patrone mit doppelter Kapazität an, die nur 5 Euro mehr kostet: Die Lexmakr Nr.44 in schwarz und die Nr.43 in Farbe. Diese Patronen gibt es auch als Multipack (Nr. 43 + Nr. 44) für knappe 40 Euro. Mit der XL-Variante kommt man dann immerhin auf ca. 4 Cent pro Seite. Mit der Fotopatrone Nr.40 kann man die schwarze Patrone ersetzen und hat dann statt 4 verschiedene Tintenfarben insgesamt 6 Farben zur Verfügung.
Testergebnis Lexmark X4850:
Druckgeschwindigkeit: 7 von 10
Druckqualität Text: 9 von 10
Druckqualität Foto: 16 von 20
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 7 von 10
(WLAN-Netzwerkschnittstelle, Scanner und Kopierer vom Vorlagenglas, Duplexdruck)
Folgekosten: 18 von 30
Preis/Leistung: 15 von 20
Testergebnis: 72 Punkte (befriedigend)
Testergebnis Lexmark X4850:
Druckgeschwindigkeit: 6 von 10
Druckqualität Text: 9 von 10
Druckqualität Foto: 16 von 20
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 8 von 10
(WLAN-Netzwerkschnittstelle, Faxfunktion, Scanner und Kopierer vom Vorlagenglas, Duplexdruck)
Folgekosten: 18 von 30
Preis/Leistung: 14 von 20
Testergebnis: 70 Punkte (befriedigend)