Neue HP Einsteiger-schwarz-weiß-Laserdrucker: P1005 und P1505

hp laserjet p1505Bei der Durchsicht der Preisliste einer unserer Großhändler sind mir zwei neue Produkte aufgefallen: Die Lasertoner CB435A für den HP Laserjet P1005 oder P1006 mit 1.500 Seiten Kapazität und der Lasertoner CB436A für den HP Laserjet P1505 mit 2.000 Seiten. Zwei neue kleine Toner mit noch weniger Druckvolumen als bei den Vorgängern. So druckt der Toner für den HP Laserjet 1018 oder 1020, der HP Q2612A zumindest 2.000 Seiten. Der Grund ein neues Druckwerk zu entwickeln liegt auf der Hand: Auf dem Markt gibt es ausreichend recycelte Q2612A-Toner, um die derzeitige Nachfrage zu befriedigen. HP ist also am Zug es den Recyclern schwer zu machen.

Informationen über die neuen Drucker zu finden ist (zumindest zum heutigen Zeitpunkt) nicht so einfach. Gut, dass es eine Suchfunktion bei HP gibt, die mich zu einer Seite mit technischen Daten führte. Der HP Laserjet P1005 ist ein Einzelplatzdrucker für den kleinen Druckbedarf (durchschnittlich 1.000 Seiten pro Monat, einmalig und maximal 8.000 Seiten pro Monat). Das Gerät ist für einen Laserdrucker recht stromsparend (285 Watt beim Drucken, 4 Watt im Stand-by und 0,8 Watt im ausgeschalteten Zustand).

Er ist für seine Preisklasse schnell (14 Seiten pro Minute, erste Seite nach 8 Sekunden fertig). Die Druckauflösung ist gut (max. 1200 x 1200 dpi). 8MB Speicher sind für normale Textdokumente mit wenig aufwändigen Grafiken okay. Mehrseitige, hochauflösende Grafikdokumente brauchen bei 8 MB etwas länger.

Die Papierzufuhr ist nur maximal 150 Blätter geeignet. Das Ausgabefach fasst immerhin 100 Blatt. Der Laserjet P1005 kommt mit Papiersorten von 60 bis 105 g/m2 zurecht.

Positiv: im Standby ist das Gerät nicht zu hören, beim Drucken erzeugt der Laserjet P1005 einen Geräuschpegel von 50dBA, ist also auszuhalten.

Wie lange die Reichweite des Starttoners ist, konnte ich bislang nicht herausfinden. Zumindest drucken die Nachfolge-Originaltoner für den HP Laserjet P1005 (der CB435A) nur 1.500 Seiten. Neben der Tonerkassette muss zum Glück kein weiteres Verschleißteil gewechselt werden. Das macht die Wartung sehr einfach. Der CB435A für den Laserjet P1005 kostet 49,99 Euro. Das ergibt einen Seitenpreis von 3,3 Cent. Das ist fast exakt der selbe Wert wie beim Brother HL2140 oder HL2150N. Der Drucker selbst kostet derzeit zwischen 95 und 125 Euro (Quelle: preistrend.de). Unser Tipp: kaufen Sie – so lange es diese Drucker noch gibt – einen Hp Laserjet 1018 oder 1022. Der für dieses Gerät passende Q2612A-Rebuilttoner kostet derzeit nur noch 32,99 bei einer Seitenleistung von 2.000 Seiten (=1,6 Cent pro Seite). Erfahrungsgemäß gibt es in einem Jahr auch für die neue Hp-Generation Rebuilttoner. So lange würde ich mindestens mit dem Kauf dieses Druckers warten.

Der HP Laserjet P1505 macht schon einen etwas besseren ersten Eindruck. 22 Seiten pro Minute sind richtig flott. Zwischen 173 und 194 Euro bezahlt man derzeit im Internet (laut preistrend.de vom 1.1.2008). Nach nur 6 Sekunden ist die erste Seite aus dem stand-by gedruckt. Das ist wirklich flott. Trotzdem reicht die Verarbeitung des Druckers nicht für größeren Druckbedarf aus. Die durchschnittliche Druckleistung sollte bei 1.000 Seiten im Monat liegen, die maximale Einmalbelastung liegt bei 8.000 Seiten pro Monat.

Das Papierhandling ist etwas besser als bei seinem kleinen Bruder. Die Hauptzufuhr schafft Platz für 250 Blätter. Eine zusätzliche Einzelzufuhr (zB für Briefumschläge oder Etiketten) fasst 10 Blätter. Papierstärken von 60 bis 105 g/m2 machen dem Gerät keine Probleme. In das Ausgabefach passen ebenfalls 100 Blatt.

Die Druckauflösung liegt bei max. 1200 x 1200 dpi. Der Speicher ist mit 8 MB für die meisten Zwecke ausreichend.

Leider frisst das Gerät 380 Watt Strom beim Drucken und 5 Watt im Standby. Ist er ausgeschaltet, schluckt er nur noch 0,8 Watt. Im Standby ist das Gerät nicht zu hören, beim Drucken macht er sich mit 50 dB(A) bemerkbar.

Die Druckkosten sind bei der P1500er-Serie etwas geringer aber immer noch vergleichsweise hoch. Der HP CB436A druckt 2.000 Seiten, kostet 58,99 Euro, entspricht also einem Seitenpreis von 2,9 Cent.

Der Hp Laserjet P1505N ist baugleich zum P1505, mit dem Unterschied, dass er einen Netzwerkschnittstelle hat. Dafür kostet er zwischen 271 und 289 Euro deutlich mehr.

Testergebnis HP Laserjet P1005:
Druckgeschwindigkeit: 15 von 20
Druckqualität Text: 8 von 10
Druckqualität Grafik: 6 von 10
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 2 von 10
(kein Duplexdruck, kein Netzwerk, 8 MB)
Folgekosten: 10 von 30
Preis/Leistung: 13 von 20
Gesamtnote: 54 Punkte (ausreichend)

Testergebnis HP Laserjet P1505:
Druckgeschwindigkeit: 17 von 20
Druckqualität Text: 8 von 10
Druckqualität Grafik: 6 von 10
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 2 von 10
(kein Duplexdruck, kein Netzwerk, 8 MB)
Folgekosten: 14 von 30
Preis/Leistung: 15 von 20
Gesamtnote: 62 Punkte (befriedigend)

Testergebnis HP Laserjet P1505N:
Druckgeschwindigkeit: 17 von 20
Druckqualität Text: 8 von 10
Druckqualität Grafik: 6 von 10
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 4 von 10
(kein Duplexdruck, Netzwerk, 8 MB)
Folgekosten: 14 von 30
Preis/Leistung: 10 von 20
Gesamtnote: 59 Punkte (ausreichend)

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