Billiger drucken: die 10 besten Tipps von druckertester.de

1. Druckerpatrone nicht sofort austauschen

Meldet das Druckerprogramm, dass die Druckerpatrone bald leer wird, sollte man noch nicht sofort die Druckerpatrone austauschen, sondern erst einmal die neue Druckerpatrone griffbereit haben. Oft lassen sich noch einige Seiten drucken. Tonerkassetten kann man bei ersten Schwächeanzeichen (weiße Schlieren) aus dem Gerät nehmen, kurz schütteln und wieder einsetzen. Das Tonerpulver verteilt sich daraufhin wieder gleichmäßig, sodass noch ein paar Seiten gedruckt werden können.

2. Füllen Sie selbst nach

Mit Hilfe von Nachfüllsets kann man seine Druckerpatrone nachfüllen. Wichtig ist, dass bei einem Nachfüllset nicht nur das passende Zubehör, sondern auch eine ausführliche Anleitung dabei ist, die auf Ihre Druckerpatrone eingeht. Somit ersparen Sie sich viel Ƅrger. Legen Sie auf jeden Fall ein Stück Zeitung unter die Druckerpatrone, damit der Schreibtisch nicht verunreinigt wird.

Wer sich das selber nachfüllen nicht zutraut, sollte wiederbefüllte Druckerpatronen von Fremdanbietern kaufen. Gute Qualität kann man von KMP, Jettec und Highlife erwarten – mit diesen Firmen haben wir zumindest fast immer gute Erfahrungen gemacht.

Tonerkassetten sollte man selbst nicht nachfüllen, da dies sehr kompliziert ist. Außerdem ist das Einatmen von Tonerpulver alles andere als gesund. Wer falsches Pulver in die Kassette schüttet, kann sein Gerät zerstören. Überlassen Sie das der Industrie. Ihre Gesundheit und Ihr Drucker wird es Ihnen danken.

3. Kaufen Sie Druckerpatronen im Internet

Wer im Internet Druckerpatronen kauft, kann ca. 10 bis 30 Prozent gegenüber dem Ladenpreis sparen. Vorausgesetzt man bestellt so viel, dass die Versandkosten nicht zu sehr ins Gewicht fallen. Doch Vorsicht: Bestellen Sie nur dort, wo man die Zahlungsvarriante “auf Rechnung” anbietet. Per Vorkasse sollten Sie nur dann bestellen, wenn man im Onlineshop sehen kann, dass der Artikel vorrätig ist und wenn der Shop ein Trusted Shops-Gütesiegel hat, hier haben Sie dann eine Geld-zurück-Garantie. Gibt es im Impressum nur eine teure 0900-Nummer? Dann Finger weg! Lesen Sie auch in den AGB nach, ob wie der Rückgabefall gehandhabt wird. Vorsicht ist auch bei ebay geboten. Handelt es sich beim Versteigerer um eine seriöse Firma? Wenn Sie bei ebay über paypal bezahlen, haben Sie zumindest auch eine Geld-zurück-Garantie.

4. Alternativpatronen kaufen

Für Brother, Canon und Epson-Tintenstrahldrucker gibt es nachgebaute Druckerpatronen. Wer wirklich sehr viel druckt und Einbußen bei der Druckqualität in Kauf nimmt, ist mit NoName-China-Nachbauten am besten beraten. Mit diesen Druckerpatronen kann man oft über 90 Prozent der Druckkosten sparen. Wer keine Abstriche bei den Ausdrucken machen möchte sollte auf Markenpatronen von Jettec oder Inktec zurückgreifen. Jettec ist bei Epson-Nachbauten mit Abstand die beste Marke, während Inktec bei Canon bei den meisten Tests die Nase vorn hat. Für Canon CLI-8 und PGI-5-Drucker eignet sich die Armor-Tuningkit-Lösung.

5. XXL-Druckerpatronen kaufen

Mit Tinte ist es oft so wie bei Getränken. So ist der Literpreis bei einer 0,5-Liter-Flasche höher als bei einer 2-Liter-Flasche. Manche Canon-, HP- und Lexmark-Drucker bieten unterschiedlich befüllte Druckerpatronen an. So hat die HP Nr. 56 vier mal so viel Tinte wie die HP Nr. 21. Die Lexmark Nr. 16 hat doppelt so viel Tinte wie die Lexmark Nr. 17.

6. Sparsets und Multipacks kaufen

Sowohl bei Original- als auch bei Alternativ-Druckerpatronen gibt es sogenannte Multipacks, Doppelpacks, Rainbowkits, etc. Der Preisvorteil ergibt sich immer dann, wenn man mehr als eine Druckerpatrone kauft, indem man vorgegebene Sets kauft (zB 2 schwarze Druckerpatronen, eine schwarze mit einer bunten, alle 4 Farben in einer Packung, etc.). Oft kann man mit so einem Set zwischen 10 und 30 Prozent sparen. Bei NoName-Druckerpatronen gibt es im Internet oft 10er oder 20er Sets bei denen sich zum Original 70 bis 95 Prozent einsparen lässt.

7. Tricks beim Layout

Es klingt vielleicht banal, aber es spart mehr, als man denkt. Wer auf graue Flächen verzichtet und diese weiß lässt, oder dünne Schriftarten einsetzt, spart eine Menge Tinte. Wer mit seinem Laserdruckertoner bei 5 % Deckung 5.000 Seiten druckt, der druckt bei 2,5 % Deckung natürlich 10.000 Seiten. PDF-Dateien lassen sich auch in kleinerer Größe drucken. Stellen Sie auf 80 Prozent und Sie können in den meisten Fällen alles genausogut erkennen, sparen aber 20 Prozent Farbe ein. Papier sparen Sie, indem Sie beide Seiten bedrucken. Besonders komfortabel ist das mit einer Duplexfunktion des Druckers.

8. Wartung bringt’s!

Haben Sie ein paar Wochen nicht gedruckt, nehmen Sie die Druckkopfpatrone aus dem Gerät und reinigen Sie diese mit einer speziellen Düsenreinigungsflüssigkeit. Dadruch ersparen Sie dem Drucker eine aufwändige Reinigung, bei der er viel Tinte verwendet.

9. Resetten Sie Ihre Epson-Druckerpatronen

Bei älteren Epson-Druckerpatronen (z.B. Stylus Color C42, C62, C64, D68, Photo 790, 870,…) mit Chip lässt sich der Chip mit einem Chipresetter zurücksetzen. Dies ist auch mit der Software Sscserve möglich (stammt nicht von Epson). Dadurch kann man deutlich mehr drucken, aber vorsicht: wer zulange wirklich leer gedruckt Druckerpatronen verwendet kann seinen Druckkopf gefährden.

10. Kaufen Sie sich einen neuen Drucker

Na, haben Sie ein Olivetti, Philips oder ein Samsung Faxgerät? 20 Seiten gedruckt und jetzt soll für 40 Euro eine neue Druckerpatrone her? Lassen Sie sich nicht veräppeln und kaufen Sie sich ein Gerät, dass weniger Unterhaltskosten hat. Umso billiger das Gerät, desto teurer oder schlechter befüllt sind die Druckerpatronen. Wer weniger als 10 Seiten pro Monat druckt, sollte einen Tintenstrahldrucker mit Wegwerf-Druckkopf kaufen. Damit nicht immer die Druckerpatrone austrocknet, bevor sie leer wird, sollte der Wenig-Drucker zu einer halbvollen Druckerpatrone greifen, die meist 30 bis 40 Prozent weniger kostet als die volle. Wer zwischen 20 und 30 Seiten druckt, sollte ebenfalls auf Wegwerf-Druckkopf-Drucker setzen, dann jedoch immer die XXL-Patrone nehmen, da dann wahrscheinlich zuerst die Patrone leer wird, bevor sie austrocknen würde. Wer gerne regelmäßig und viel druckt (50 – 200 Seiten pro Monat oder 20 – 50 Fotos im Monat) sollte einen Drucker mit Permanentdruckkopf kaufen. Hier gibt es in vielen Fällen günstige Alternativpatronen – bei Brother-Druckern schon ab 3 Euro (NoName im 10er-Sparset), bei Epson ab 7 Euro (Jettec mit bis zu 100 % Extra-Life), bei Canon ab 6 Euro (Armor mit Tuningkit).

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5 Responses to Billiger drucken: die 10 besten Tipps von druckertester.de

  1. admin says:

    4 schöne Tipps habe ich auch hier gefunden: http://www.deutscher-index.info/wiki/kat/computer-internet/

  2. Admina says:

    Coole Tipps und einfach geschrieben.

  3. Admina says:

    Coole Tipps und einfach geschrieben. Ich hätte gern gewußt, ob man einen Düsenreiniger oft benutzen muss und man diese Filter am Drucker auch zu Hause einsetzen muss?

  4. admin says:

    Zu deinen Fragen: 1. Düsenreiniger immer verwenden bei eingetrockneten Düsen (Streifen im Druckbild)
    2. Wenn es ein Laserdrucker ist und sehr viel damit gedruckt wird: unbedingt!

  5. René says:

    Jetzt wird Nachfüllen nochmal interessanter… die Hersteller wie HP oder EPSON haben für dieses Jahr noch Preiserhöhungen für ihre Patronen angekündigt. Mitunter sind da 20% Aufschlag fällig. Und das bei Preisen, die jetzt schon wehtun.

    Alles angeblich wg. der Finanzkrise. Man wird doch nur noch veralbert.