“Tonerstudie”: Verdoppelung der Feinstaub- Belastung durch Laserdrucker

Die Staubbelastung in Räumen verdoppelt sich offenbar beim Betrieb von Laserdruckern. Das ist ein Ergebnis der vom Bundesinstitut für Risikobewertung in Auftrag gegebenen “Tonerstudie”. Demnach könnten schon beim Start des Druckers so genannte Ultrafeinstäube in die Luft geblasen werden. Die genaue Ursache der erhöhten Emissionen bleibt aber auch nach Abschluss der Studie weitestgehend im Dunkeln. So stellten die Experten bei ihren Messungen zwar eine erhöhte Feinstaubkonzentration in der Luft fest, die Emissionen enthielten jedoch keine Tonerpartikel. Vielmehr haben auch spezielle Druckerkonstruktionen, die nie mit einer Tonerkartusche bestückt wurden, gezeigt, dass der sogenannte “Initial Burst Effekt” auch ohne jeden Tonereinfluss auftritt.

In den vergangenen Monaten hatten mehrere Medien über erhöhte Gesundheitsrisiken durch den Gebrauch von Laserdruckern berichtet und den Einbau von speziellen Druckerfiltern empfohlen. Diese senken die Feinstaubbelastung – laut Angaben des Herstellers Dexwet – um bis zu 92 Prozent. Vertrieben werden die Filter hauptsächlich über das Internet, z. Bsp. von toner-dumping.de.

This entry was posted in Drucker-Neuigkeiten. Bookmark the permalink.

One Response to “Tonerstudie”: Verdoppelung der Feinstaub- Belastung durch Laserdrucker

  1. Pelzer Hans-Gerd says:

    Ein Laserdrucker stößt nicht nur Tonerpartikel aus.
    Bei schnellen Geräten und Farbdruckern wird oft mit Fixieröl gearbeitet,
    damit das Papier nicht kleben bleibt und die Heizwalzen nicht verschmutzen.
    Dieses Öl verdampft und es riecht oft wie in einer Wäscherei.
    Desweiteren werden Papierstäube freigesetzt. Papier darf ja heute nichts
    mehr kosten und kommt größtenteils aus Asien. Dort wird dem Papier
    zeim Teil Kreide zur Glättung zugesetzt. Man sieht dies auch an die Papiertransportrollen der Drucker, welche weiß und glat werden.
    Nun zu den Tonerpartikeln: Tonerpartikel bestehen aus vielen Substanzen
    und es verdampfen beim Fixierprozess einige Bestandteile. Es werden z. B. Schwermetalle freigesetzt. Die auch in der Raumluft nachgewiesen wurden. Deshalb ist es schlicht falsch zu behaupten, es gäbe keine Tonerpartikel in der Luft. Die Studie besagt, das bis zu 250µg Feinstaub
    pro cm³ nach einem Ausdruck festgestellt wurden. Jeder Mediziner weiß
    das diese Nanopartikel bis ins Gehirn vordringen. Auf der Straße dürfen
    Feinstaubwerte nicht überschritten werden. Im Büro schon. Wir brauchen
    unabhängige Forscher, die die Gesundheit der Menschen achten. Es werden
    Millionen von Euro in die Krebsforschung und Heilung gesteckt, nicht aber
    in die Ursachenforschung weshalb Blutkrebs auf dem Formarsch ist.
    Es ist dringend erforderlich die Wirkung der Feinstäube zu erforschen.