Kurztest: OKI B2200, B2400, B2400N

Oki bringt 3 neue Schwarz-weiß-Laserdrucker auf den Markt. Druckertester.de nimmt die technischen Daten unter die Lupe.

OKI B2200

Der OKI B2200 ist mit 20 Seiten pro Minute für einen Einstiegs-Laserdrucker recht schnell. Vor allem, dass die erste Seite bereits nach 5 Sekunden fertig ist, fällt positiv auf. 8 MB Speicher sind in Verbindung mit der maximalen Auflösung von 1200 x 600 dpi nur für kleine Dokumente ausreichend. Leider lässt sich der Speicher nicht aufrüsten. Die maximale Auslastung beträgt 15.000 Seiten pro Monat, durchschnittlich sollten es nicht mehr als 500 bis 2.500 Seiten sein. Die Verarbeitung des Geräts scheint also für das Home-Office oder für das Büro mit geringem Druckbedarf ausgelegt zu sein. Schade, dass der Papiervorrat nur für 150 Blatt Platz hat. In die Papierausgabe passen höchstens 30 Blatt. Ein automatischer Duplexdruck ist nicht vorhanden.

Die Verbrauchskosten varriieren je nach Druckverhalten. So muss man die Trommeleinheit nach druchschnittlich 11.800 Seiten wechseln, sofern mindestens 50 % der Druckaufträge mehr als 15 Seiten bestehen. Hat man fast nur kleine Druckaufträge, ist die Bildtrommel deutlich früher verschlissen. Die Tonerkassette hält ca. 2.000 Seiten (5 % Deckung). Tonerkassette
bis zu 2.000 Seiten (nach ISO/IEC 19752). Das Tonermodul kostet ca. 43 Euro, die Trommel ca. 50 Euro. Das ergibt einen Seitenpreis von 2,5 bis 2,7 Cent. Wer verstärkt mehrseitige Dokumente druckt, schafft die 2,5 Cent, wer hauptsächlich 1 – 2 seitige Aufträge druckt, landet bei ca. 2,7 Cent pro Din-A4-Seite. Wer also glaubt, er spart immer beim getrennten Toner-Trommel-System, der wird hier enttäuscht. Der HP Laserjet 1022 kostet in der Anschaffung sogar noch etwas weniger, der Seitenpreis beträgt hier ebenfalls 2,7 Cent, wobei man beim HP immer mit einer Top-Druckqualität rechnen kann – von der ersten bis zur letzten Seite, da die Trommel jedes mal erneuert wird, wenn man eine neue Kartusche kauft. Beim OKI nimmt die Druckqualität schon nach der vierten oder fünften Tonerkartusche ab.

Leider verbraucht das Gerät im Standby 60 Watt, in Betrieb sogar 360 Watt – für so einen kleinen Drucker ist das viel. Die Drucklautstärke ist mit 49 db(A) etwas störend. Unverbindlicher Verkaufspreis: 162 Euro.

Testergebnis OKI B2200:
Druckgeschwindigkeit: 10 von 20
Druckqualität Text: 9 von 10
Druckqualität Grafik: 8 von 10
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 2 von 10
(kein Duplexdruck, kein Netzwerk)
Folgekosten: 20 von 30
Preis/Leistung: 10 von 20
Gesamtnote: 59 Punkte (ausreichend)

OKI B2400

Der OKI B2400 unterscheidet sich kaum vom B2200. Ihm wurde noch eine parallele Schnittstelle spendiert. Unverbindlicher Verkaufspreis: 202 Euro.

Testergebnis OKI B2400:
Druckgeschwindigkeit: 10 von 20
Druckqualität Text: 9 von 10
Druckqualität Grafik: 8 von 10
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 2 von 10
(kein Duplexdruck, kein Netzwerk)
Folgekosten: 20 von 30
Preis/Leistung: 7 von 20
Gesamtnote: 57 Punkte (ausreichend)

OKI B2400n

Der OKI B2400n ist noch mit einer zusätzlichen Netzwerkschnittstelle ausgerüstet und hat den doppelten Arbeitsspeicher (16 MB). Preis: 238 Euro

Testergebnis OKI B2400:
Druckgeschwindigkeit: 10 von 20
Druckqualität Text: 9 von 10
Druckqualität Grafik: 8 von 10
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 5 von 10
(kein Duplexdruck, Netzwerkschnittstelle vorhanden)
Folgekosten: 20 von 30
Preis/Leistung: 10 von 20
Gesamtnote: 62 Punkte (befriedigend)

This entry was posted in Druckertests Oki. Bookmark the permalink.