Kurztest: Canon Pixma MP210 + MP220

Canon bietet seit September 2007 zwei Multifunktionsgeräte für den schmalen Geldbeutel an: den Canon Pixma MP210 (79 Euro) und MP220 (99 Euro). 2 Picoliter kleine Tröpfchen sorgen für eine recht gute Auflösung von 4.800 x 1.200 dpi. Ein 10 x 15 cm-Foto ist nach 46 Sekunden fertig. Mit der Quickstart-Funktion wurde der Kopiervorgang gegenüber der Vorversionen (MP160 und MP180) deutlich beschleunigt. Nach ca. 3 Sekunden nach dem Einschalten startet das Multifunktionsgerät mit der ersten Kopie. Dann kopiert das Gerät mit 22 schwarz-weiß oder 17 Farbseiten pro Minute flott weiter.
17 Farbseiten pro Minute. 10 x 15 Zentimeter Randlos-Fotoprints
sind in nur zirka 46 Sekunden fix und fertig. Der Scanner reicht für die meisten Anwendungen aus (600 x 1200 optische Auflösung beim MP210, 1.200 x 2.400 dpi beim MP220). Das Auto Image Fix-Programm korrigiert automatisch häufige Bilderfehler (zB rote Augen). Beide Geräte können auch ohne PC mit Hilfe von Pictbridge drucken. Der MP220 hat auch noch ein Speicherlesegerät spendiert bekommen. Praktisch ist auch die Rahmen-löschen-Funktion. Wenn man beispielsweise ein Buch kopiert, hat man um die Seiten einen schwarzen Schatten. Dieser wird automatisch gelöscht. Das spart eine Menge Tinte. In Verbindung mit der Original-ChromaLife100 Tinte und Canon Fotopapier garantiert Canon eine Farbstabilität 100 Jahre lang (bei Aufbewahrung im Fotoalbum). Bei beiden Geräten kommen die PG-37 und die CL-38 zum Einsatz ( beiden Modellen kommen PG-37 (11 ml schwarze Tinte) und CL-38 (3 x 3 ml farbige Tinten) zum Einsatz. Etwas billiger kommt man mit den besser befüllten PG-40 (16 ml schwarz) und der CL-41 weg (3 x 4ml). Damit kostet 1 ml Tinte mehr als einen Euro – das ist teurer als bei den meisten anderen Geräten, aber typisch für Multifunktionsgeräte dieser Preisklasse. Typisch: Billige Anschaffung – teurer Unterhalt. Negativ wirkt sich auch die Tatsache aus, dass es sich nicht um Singe-Ink-Technik handelt. Ist zB gelb leer, muss die gesamte Druckerpatrone getauscht werden. Mit selber nachfüllen oder wiederbefüllten Druckerpatronen kann man zwar die Druckkosten deutlich reduzieren, dafür muss man dann damit leben, dass die Tintenstandsanzeige nicht funktioniert. Diese Anzeige muss auch vorher abgeschalten werden, um nervige Fehlermeldungen zu umgehen.

Der Stromverbrauch ist für ein Multifunktionsgerät niedrig (13 Watt in betrieb, 1 Watt ausgeschaltet).

Testergebnis Canon Pixma MP210:
Druckgeschwindigkeit: 7 von 10
Druckqualität Text: 9 von 10
Druckqualität Foto: 14 von 20 (6-Farb-Fotodruck)
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 6 von 10
(kein Duplexdruck, kein Netzwerk, sehr gute Kopier- und Scannfähigkeiten, Pictbridge, keine Faxfunktion)
Folgekosten: 12 von 30
Preis/Leistung: 13 von 20
Gesamtnote: 61 Punkte (befriedigend)

Testergebnis Canon Pixma MP220:
Druckgeschwindigkeit: 7 von 10
Druckqualität Text: 9 von 10
Druckqualität Foto: 14 von 20 (6-Farb-Fotodruck)
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 7 von 10
(kein Duplexdruck, kein Netzwerk, sehr gute Kopier- und Scannfähigkeiten, Pictbridge, Speicherkartenleser keine Faxfunktion)
Folgekosten: 12 von 30
Preis/Leistung: 12 von 20
Gesamtnote: 61 Punkte (befriedigend)

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