Kurztest: Lexmark X2550

Der Lexmark X2550 kann scannen, drucken und kopieren und kostet nur 79 Euro. Optional kann man mit der Lexmark Nr.31 den 4-Farb-Drucker einen 6-Farb-Drucker umwandeln. Im Entwurfsmodus schafft druckt der X2550 leider nur 22 Seiten pro Minute. Der Scanner hat eine Farbtiefe von 36 Bit bei einer optischen maximalen Auflösung von 600 x 1200 dpi. Die Papierzuführung fasst 100 Blatt. Der Kopierer vergrößert von 25 bis 400 Prozent. Beim Drucken und kopieren ist das Gerät mit 50 dB(A) sehr laut, der Scanner erzeugt etwas leisere 40 dB(A).

Bei den Druckerpatronen ist das Gerät flexibel. Wenigdrucker (bis 20 Text-Seiten oder ein 10 x 15 cm-Foto pro Woche) werden wohl zu den Lexmark Nr.28 und Nr.29 greifen, die insgesamt 30,98 Euro kosten, mit denen man aber nur ca. 150 Seiten lang drucken kann. Die Lexmark Nr.31 wandelt das Gerät in einen 6-Farb-Fotodrucker um. In Verbindung mit der Lexmark Nr.35 Farbpatrone sind dann ca. 150 Fotos möglich (10×15 cm). Diese Varriante kostet dafür auch 46,98 Euro, also knapp 30 Cent pro Foto. Das ist teuer. Wer viele Texte druckt, sollte die Kombination Lexmark Nr.34 schwarz und Lexmark Nr.29 farbig wählen. Zumindest gibt es von der Nr.34 und Nr.35 bereits wiederbefüllte Druckerpatronen, die um die 20 Euro kosten. Wie man es dreht und wendet. Der Lexmark X2550 bleibt ein teurer Drucker/Kopierer im Verbrauch. Wer ihn als Scanner gebrauchen möchte und nur hin und wieder ein bisschen farbig drucken möchte ist mit dem Gerät gut beraten. Auch als Zweitgerät neben einem Schwarz-weiß-Laserdrucker hat das Gerät sicher seine Berechtigung.

Testergebnis Lexmark X2550:
Druckgeschwindigkeit: 3 von 10
Druckqualität Text: 8 von 10
Druckqualität Foto: 13 von 20 (Dank Lexmark Nr. 31 Fotopatrone)
Zubehör, sonstige Fähigkeiten: 4 von 10
(kein Duplexdruck, kein Netzwerk, kann scannen und drucken aber nicht faxen)
Folgekosten: 8 von 30
Preis/Leistung: 12 von 20
Gesamtnote: 48 Punkte (mangelhaft)

This entry was posted in Druckertests Lexmark. Bookmark the permalink.