HP-3D-Drucker bereits ab diesem Jahr erhältlich

9. Februar 2010

Wie channelpartner.de berichtet hat Hewlett-Packard mit 3D-Druck-Spezialist Stratasys eine Partnerschaft geschlossen. Stratasys soll für HP einen 3D-Drucker bauen. Dieser Drucker wird noch in diesem Jahr in Deutschland angeboten. Die Zielgruppe sind Architekten oder Ingenieure, die aus einem CAD-Programm ein 3D-Modell ausdrucken wollen.

Brother bringt neue Tintenstrahldrucker auf den Markt

3. Februar 2010

Im einzelnen hat sich allerdings nicht viel geändert. Die verwendeten Patronen sind weiterhin die LC-980 und LC-1100 von denen es glücklicherweise auch preiswerte Nachbau-Druckerpatronen gibt.

Der Brother DCP-195C bietet eine Druckgeschwindigkeit von 33 Seiten pro Minute. Eine Angabe zur Druckgeschwindigkeit beim Fotodruck macht Brother nicht. Wir gehen davon aus, dass der Drucker daher immer noch sehr langsam in diesem Bereich ist. Die Scaneinheit erlaubt nur das Scannen über das Vorlagenglas. Mehrseitige Dokumente einzuscannen ist damit natürlich etwas mühsam. Auch die 100 Blatt-Papierkassette reicht eigentlich nur für den Hausgebrauch. Beim Brother DCP-195C kommen die LC-980-Druckerpatronen zum Einsatz. Brother empfiehlt den DCP-195C für 119 Euro zu verkaufen.

Positiv: geringe Druckkosten beim Einsatz von kompatiblen Druckerpatronen, 3 Jahre Garantie, Kopieren ist auch ohne PC möglich

Negativ: hoher Anschaffungspreis, langsamer Fotodruck, kein ADF, keine Faxfunktion, kleine Füllmenge bei Originalpatronen

Für den Brother DCP-365CN muss man 20 Euro mehr bezahlen. Dafür bekommt man zusätzlich eine Netzwerkschnittstelle. Da das Gerät nur für den Hausgebrauch geeignet ist, scheint dies nicht viele Anwender zu interessieren. Auch für den Brother DCP-365CN werden die LC-980-Druckerpatronen verwendet.

Der Brother DCP-395CN sieht etwas moderner aus - das liegt auch an seinem doch 8,5 cm großen LCD-Farb-Bildschirm. Der Brother DCP-395CN verwendet die LC-1100-Druckerpatronen und erlaubt daher den Einsatz von etwas besser befüllten Patronen, die im Original aber auch deutlich mehr kosten. Der Drucker selbst kostet 159 Euro.

Beim Brother MFC-255CW handelt es sich um ein Multifunktionscenter. Das bedeutet, neben kopieren, scannen und drucken ist auch faxen möglich. Das Gerät kostet 149 Euro und hat sogar eine Möglichkeit sich in ein kabelloses Netzwerk zu integrieren (Wifi/WLAN). Leider ist auch hier kein automatischer Einzug vorhanden und als Druckerpatronen kommt beim Brother MFC-255CW nur die LC-980-Serie zum Einsatz. Für den Hausgebrauch ist das Gerät aber eine praktische Sache - so muss der Laptop nicht mehr am Drucker angeschlossen sein, das geht jetzt auch kabellos.

Brother MFC-795CWDas einzige Gerät, das wir nach der Studie der technischen Daten empfehlen können, ist der Brother MFC-795CW. Wie man auf der Abbildung erkennen kann, kommt das Gerät im schicken, schwarzen Kleid daher. Ganz besonders fällt das riesige Touch-Display auf: 12,8 cm reichen aus, um auch Details auf Fotos erkennen zu können. 35 Seiten pro Minute ist auch eine sehr ordentliche Geschwindigkeit für Textdokumente. Eine Geschwindigkeit für den Fotodruck gibt Brother nicht in seinen technischen Daten bekannt. Glänzen kann das Gerät auch durch seine Faxfunktion, seine kabellose Anschlussmöglichkeit an ein Netzwerk. Sogar einen Telefonhörer hat das Gerät. Fazit: Ein Office-Allrounder für den Heimgebrauch. Dank kompatibler Druckerpatronen halten sich auch die Druckkosten in Grenzen. Der Brother MFC-795CW benutzt die LC-1100-Druckerpatronen und kostet 219 Euro - das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesem Gerät aber angemessen.

Genereller Tipp für Brother-Tintenstrahldrucker: Nehmen Sie das Gerät nie vom Stromnetz, da es sich ca. einmal pro Woche selbst reinigt (die Tintendüsen werden mit Tinte gespült). Wer das verhindert, riskiert, dass der Druckkopf eintrocknet - allerdings kostet das auch Tinte. Daher eignen sich Brother-Tintenstrahldrucker nur, wenn regelmäßig gedruckt wird. Bei den 3-Jahre-Garantie ist zu beachten, dass Verschleißteile davon ausgenommen sind. Trocknet der Druckkopf ein, ist die Garantie nicht wirksam und die Reperatur ist oft teurer als ein Neugerät.

Die Strategien der Alternativanbieter gegen den Leergutmangel

1. Februar 2010

Seit Monaten sind leere Druckerpatronen knapp am Markt. Die Ursachen: Preiserhöhungen im Originalbereich zwangen viele Kunden zum Umstieg. Erhöhte Nachfrage sorgte zu einem knapperen Angebot. Viele Alternativhersteller vermuten aber auch, dass Druckerhersteller den Leergutmarkt leer kaufen, um den Konkurrenten das Wasser abzugraben. Dank geschickter Patentanmeldungen ist das Nachbauen von Patronen mit “Wegwerfdruckkopf” untersagt.

Strategie Nr. 1: Patrone umbauen “Snap’n'Print”.

Der schweizer Patronenhersteller Peach greift die Pelikan-Idee neu auf (die Peach entwickler haben das System bei Pelikan erfunden). Ein Original-Druckkopf wird so umgebaut, dass man den Tintentank wechseln kann und den Druckkopf weiter verwenden kann. Der Praxistest im Verkauf bei Tonerdumping hat gezeigt, dass es funktioniert. Hin und wieder wurden die Druckköpfe nicht erkannt - ein Problem, dass auch bei wiederbefüllten Patronen auftreten kann - das passierte bei ca. ein bis zwei Prozent der Fälle. Insgesamt ist die Ersparnis enorm und Peach macht sich fast ganz unabhängig vom Leergutmarkt. Aber nicht ganz, da nicht nur neue, sondern auch leergedruckte Tintenpatronen für die Produktion der Peach-Druckköpfe verwendet werden.

Strategie 2: selbst nachfüllen

Ein sehr interessanten Nachfüllset bietet Inktec an. Für die aktuellen HP-Druckerpatronen der Serie 300 oder 901 gibt es kaum leergedruckte Tintenpatronen. Zwar bieten Emstar und KMP bereits diese Patronen in ihren Preislisten an - liefern kann sie in richtigen Stückzahlen noch niemand. Interessant ist hier das Refillset von Inktec. Neben der Tinte und der Spritze erhält der Anwender auch einen Refillclip. Dieser verhindert das Auslaufen der Tinte beim Befüllvorgang und hat an der Unterseite eine Öffnung mit der man einen ml Tinte wieder aus dem Druckkopf saugen kann. Dadurch wird ein Unterdruck erzeugt und es kann so keine Luftblase entstehen. Mit dem Farbset lässt sich eine HP 300XL-Farbpatrone 12 Mal auffüllen (alleine die Tintenmenge gerechnet, wenn die Patrone eintrocknet, muss eine neue Patrone gekauft werden, das Set kann aber weiter verwendet werden). Preis bei Tonerdumping: 12,99 Euro. Die originale HP-XL-Patrone würde bei Tonerdumping 29,99 Euro kosten. Die Ersparnis für den Kunden ist enorm. Für die Herstellung eines Nachfüllsets ist natürlich auch keine leergedruckte Patrone notwendig.

Strategie 3: Aggressives Leergutsammeln

KMP macht in jede seiner Druckpatronenschachteln auch noch eine Versandtüte, mit der der Kunde seine leergedruckte Original- oder KMP-Druckerpatrone an KMP versandkostenfrei zurück senden kann. Aus diesem Grund hat KMP auch noch eine etwas bessere Lieferfähigkeit, als seine Mitbewerber. Aus diesem Grund bietet Tonerdumping neben Highlife-Druckerpatronen verstärkt auch KMP-Patronen an. Aber auch bei Tonerdumping erhält der Kunde, wenn er im Laden seine leere Patrone abgibt - in vielen Fällen eine ordentliche Gutschrift. Egal ob er eine wiederbefüllte Patrone oder eine Originale kauft. Gutgeschrieben werden meist aber nur originale Leerpatronen von HP (HP21,22,56,57,300,350,351,901, u.a.) und Canon (z.B. CL41, PG40, u.a.).

Strategie Nr. 4: Viele Varrianten anbieten.

Bei Tonerdumping erhalten Sie seit der Leergutkrise für viele Drucker ein sehr breites Angebot an Möglichkeiten. Der Hintergrund: Kann ein Lieferant nicht liefern, kann man immer noch auf einen anderen Lieferanten ausweichen. Das bindet zwar viel Kapital, da so die Lagerbestände aufgestockt werden - rettet aber den Umsatz. Schließlich kann man nur dann Druckerpatronen verkaufen, wenn man auch Druckerpatronen vorrätig hat.

Strategie 5: Neuartige Tintensysteme

Bei Ninestar gab es auf der Paperworld ein sehr interessantes Nachfüllset. Man spießt die leergedruckte Patrone auf 3 Nadeln auf. Schließt das Zauberkästchen. Zieht mit einer Spritze 10 ml Luft heraus und dann saugt sich die Patrone von selbst die Tinte aus den drei Farbtanks, die Tinte für 10 Füllungen enthalten. Am Ninestar-Stand sah das schon beeindruckend aus. Nur leider hat der Taschentuch-Test bewiesen, dass das nicht immer klappt. Vermutlich war die Druckerpatrone zu oft aufgefüllt worden. Trotzdem wird Tonerdumping davon ein paar Sets bestellen und das System genau testen.

Neues von der Remax (Paperworld) 2010: HP364 mit Chip demnächst bei Tonerdumping erhältlich

31. Januar 2010

Eines fiel auf fast jedem Stand der Hersteller kompatibler Druckerpatronen auf: Zum einen setzen viele auf wiederbefüllte Brother, Canon und Epson-Patronen - ganz einfach um Patentrechtsverletzungen zu umgehen. Auf der anderen Seite klagen fast alle Hersteller, dass Leergut für HP-Patronen sehr knapp geworden sind.

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten zu vermelden. Bei Tonerdumping wird es vermutlich Mitte Februar wiederbefüllte HP 364 Druckerpatronen geben, die einen kompatiblen Chip enthalten, mit dem die Tintenfüllstandsanzeige funktioniert. Ein weiteres Highlight sind die Rebuilttoner für Samsung CLP310, bei denen Ninestar bereits einen fertigen Chip hat. Auch der Samsung ML1640-Toner wird in kürze in großer Stückzahl lieferbar sein.

Auch wenn ein Fazit für den ersten Messetag noch etwas verfrüht ist, ist bereits jetzt aufgefallen, dass die Original-Distributoren nur sehr spärlich vertreten waren. Im letzten Jahr war noch Adimpo und Imcopex mit großen Ständen vertreten. In diesem Jahr hat man sich den Aufwand gespart und auf einen Stand verzichtet.

Neue Brother Farblaserdrucker brechen Seitenpreisrekord

15. Januar 2010

Eigentlich sind die neuen Farblaserdrucker von Brother im Einstiegsbereich keine besondere Sache. Der Anschaffungspreis ist nicht besonders niedrig, die Geschwindigkeit und Druckauflösung ist für das Preissegment okay. Wenn da nicht die Druckkosten wären.

Die Liste der zu wechselnden Verbrauchsmaterialien ist erst einmal lang. Neben den 4 Farbtonern (cyan, magenta, gelb und schwarz), muss auch der Resttonerbehälter, eine Trommel und eine Transfereinheit getauscht werden. Doch dazu kommt es erst nach vielen, vielen Tonersätzen. Ein schwarz-Toner kostet stolze 71,99 Euro und druckt bei 5 Prozent Deckung 2.200 Seiten. Selbst wenn man die anderen Verschleißteile und den Drucker-Anschaffungspreis nicht berrücksichtig, kommt man schon auf 3,3 Cent pro Seite. Möchte man A4 Fotos ausdrucken, so kann man etwa auf 80 Cent pro Foto (bei 25 % Deckung je Toner). Die Farbtoner kosten nämlich 70 Euro und drucken nur 1.400 Seiten bei 5 % je Toner. Wer einen der neuen Brother-Farblaser der Serie HL-3040CN, HL-3070CW oder Multifunktionsgeräte der Serie MFC-9120, 9320 oder DPC 9010 bereits hat, sollte nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern mal vergleichen, wo es die Original TN-230-Toner günstiger als zum empfohlenen Verkaufspreis gibt. Bei Tonerdumping erhält man die TN-230-Toner für den HL-3040CN für 64,99 und den schwarzen für 66,99 Euro. In ein bis zwei Jahren wird es vermutlich auch wiederbefüllte Toner geben, mit denen man noch einmal etwa 30 Prozent einsparen müsste.

HP senkt am 1. Januar Tintenpatronen-Preise

2. Januar 2010

Wie uns heute ein Druckerpatronen-Distributor mitteilt, senkt HP Druckerpatronenpreise. Die Preissenkung wird durchschnittlich 5,5 Prozent betragen.

HP-Preiserhöhung: diesmal ohne Vorwarnung

23. November 2009

HP Druckerpatronen werden wieder einmal teurer. Ursache ist - so haben wir aus Distributorenkreisen erfahren - dass HP die Umsatzboni drastisch zusammengestrichen hat. Manche Großhändler haben sich auf HP spezialisiert und an Fachhändlern unter ihren eigenen Einkaufspreisen verkauft und mit hohen Umsätzen das mit guten Bonuszahlungen von HP ausgleichen können. Egal wie herum - HP erhöht also wieder einmal um geschätzte 1 bis 2 Prozent. Tonerdumping kauft derzeit viel HP Druckerpatronen von Großhändlern, die sich noch rechtzeitig vorher mit großen Mengen eingedeckt haben und muss daher die Preiserhöhung noch nicht weiter geben.

Ninestar bringt nachgebaute PGI-9/ PGI-7 Druckerpatronen auf den Markt

19. November 2009

Wer stolzer Besitzer eines Canon Pixma IP9500 oder MX7600 ist, kann ab sofort ca. 50 Prozent seiner Druckkosten sparen. Nachgebaute Druckerpatronen von Ninestar ermöglichen diese Kostenreduktion, ohne Abstriche bei der Qualität machen zu müssen. Tonerdumping bietet bis auf den Glanzoptimierer alle Patronen an. Die Patronen für den MX7600 können hier, und die für den IP9500 können hier bestellt werden.

Jettec ändert Verpackungsgrößen und Artikelnummern

19. November 2009

Wer von Jettec regelmäßig Ware bekommt, hat es vielleicht schon bemerkt: Die Verpackung wurde kleiner, es passen also mehr Patronen auf eine Regalwand. Zudem hat Jettec seine Kurz-Artikelnummern geändert und lehnt sich stärker an den OEM-Nummern an: Eine T0711 hießt vorher bei Jettec E111B und heißt jetzt E71B.

Leergutmarkt bei HP Druckerpatronen bricht ein

19. November 2009

Die Verfügbarkeit von leergedruckten HP-Druckerpatronen wird von Woche zu Woche schlechter. Eine mögliche Ursache: HP kauft vermutlich bei sogenannten Leergut-Brokern die Lager leer, um Herstellern wiederbefüllter Druckerpatrone die Existenzgrundlage zu nehmen. HP hat seine Tintenpatronen so gut mit Patenten geschützt, dass ein Nachbau unmöglich ist. Daher sind Fremdanbieter auf leergedruckte HP-Patronen angewiesen, damit sie diese reinigen und befüllen können.

Doch es trifft nicht alle Alternativhersteller gleich hart. Am schlimmsten trifft es die chinesischen Hersteller, bei denen der Kostenanteil des Leerguts überproportional hoch ist - schließlich sind die Lohnkosten in China bekanntlich deutlich niedriger als in den USA oder in Europa. Mit den gestiegenen Leergutpreisen schmilzt der Preisunterschied zu Refillpatronen made in Germany immer mehr. Laut dem chinesischen Hersteller Ninestar, kooperiert HP mit der chinesischen Regierung. Diese hat eine Importbeschränkung auf Druckerpatronen-Leergut verhängt, was zu einer weiteren Verknappung des Angebots geführt hat.

Kleinere Recyclinghersteller wie “Geld für Müll/ Highlife” haben ebenfalls große Probleme ausreichend an Leergut zu kommen. Sie kaufen meist bei den sogenannten Brokern, die im Moment die Preise in die Höhe treiben. Highlife kann zumindest mit dem Argument aufwarten, dass sämtliche Patronen mit erneuerten Tintenschwamm, mit HP-ähnlicher pigmentierter Tinte und mit einer bestmöglichen Füllmenge ausgestattet sind.

Größere Fremdanbieter - wie z.B. KMP - verfügen über ein eigenes Leergut-Sammelprogramm, das bei KMP sehr erfolgreich ist. Der Trick: In jeder KMP-HP-Patronenschachtel befindet sich eine Plastiktüte, die als frei gemachter Briefumschlag für leergedruckte Tintenpatronen verwendet werden kann.

Am intelligentesten geht die Firma 3T-Supplies aus der Schweiz mit der derzeitigen Leergutkrise um. Mit dem hauseigenen Snap’n'Print-System umgeht der Hersteller der Marke “Peach” und “AgfaPhoto” das Leergutproblem. Allerdings wird für die Produktion der Druckköpfe neben neuem Original-Material aus Kostengründen auch leergedruckte HP-Patronen verwendet. So kommt es derzeit vor allem bei Farbdruckköpfen zu Lieferschwierigkeiten.


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