Static Control warnt vor Updates der Druckerfirmware

Static Control schickt im Moment erneut eine Rundmail an seine Kunden, mit der vor allem vor Softwareupdates von Lexmark-Treibern gewarnt wird. Mit der Überschrift “Lexmark kann Ihr Geschäft vernichten” und “stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden NEIN zu Firmwareupgrades sagen”, weist Static darauf hin, dass Lexmark bereits in der Vergangenheit Upgrades verwendet hat, um die Funktionsweise von wiederaufbereiteten Kartuschen zu verhindern. Static Control stellt unter anderem Tonerkartuschen-Chips her, die für die Herstellung von Rebuilt-Tonerkartuschen notwendig sind. Ändern die Anwender mit einem Update die Voraussetzungen für die Chips, dann akzeptiert der Drucker die Alternativtoner nicht mehr. Geschädigt ist dann der Anwender, der Rebuilt-Toner-Händler und Static Control.

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Neuer kompakter Epson A3-Tintenstrahldrucker – EPSON EXPRESSION PHOTO XP-950

epson_xp_950Am 2.September hat Epson sein erstes Foto-Multifunktionsgerät fürs A3-Format vorgestellt. Technisch bietet das Gerät bewährtes: ein 6-Farben-Druckwerk in dem die Epson »Elefanten-Tinten« 24XL zum Einsatz kommen und einen CIS-Scanner mit 4.800 dpi Scanauflösung.

Keine Unterstützung für A3+-Format

Das im professionellen Bereich verbreitete Überformat A3+ wird vom Drucker nicht unterstützt, für einen A3-Fotodrucker eher ungewöhnlich. Für den einen oder anderen (semi-)professionellen Anwender könnte das ein Ausschlusskriterium sein, wer nur gelegentlich mal im Standard-A3-Format drucken möchte ist mit dem XP-950 jedoch gut bedient. Auch der Druck auf CD/DVD/Bluray-Rohlinge ist möglich.

A3-Drucker, A4-Scanner mit Software für A3-Scans

Der im XP-950 verbaute Scanner bietet eine optische Auflösung von 4.800dpi, aber bedingt durch die CIS-Technik keine erwähnenswerte Tiefenschärfe. Zwar deckt der Scanner nur das A4-Format ab, Epson liefert aber eine Software mit, die durch das verschieben der Vorlage und mehrere Scanvorgänge auch A3-Scans ermöglichen soll.

Leistungsdaten im Überblick

  • 3-in-1 Multifunktionsdrucker (drucken, scannen, kopieren)
  • Für hochwertigen Fotodruck bis zum Format DIN A3 in sehr kompakten Gehäuse
  • Einzug für Sondermedien auf der Rückseite für Karton und Fotopapiere bis DIN A3
  • Zwei von vorne bedienbare DIN-A4-Papierkassetten
  • Neue Claria Photo HD Ink: hohe Druckqualität auf einer Vielzahl an Medien
  • 8,8 cm großer Touchscreen mit benutzerfreundlichem, interaktivem Menü
  • Druckt auf geeigneten CDs und DVDs
  • PictBridge und Speicherkartenleser für Fotodrucke ohne PC-Anschluss
  • Drucken und scannen von überall im Haus dank WLAN- und Ethernet-Anschluss
  • Epson Connect für den externen Zugriff  (Epson iPrint, Epson Creative, Email Print, Remote Print Driver, Scan-to-Cloud)
  • Unterstützt ebenfalls Wi-Fi Direct™
  • Einfach zu installieren dank automatischer Wi-Fi-Einrichtung (automatische Einrichtung kompatibel mit Windows 8, 7, Vista und Mac OS)
  • Kompatibel mit der Epson Creative App, die Fotodruck aus Facebook heraus unterstützt undzusätzliche Funktionen wie Kartenherstellung oder Malbücher beinhaltet.
  • Druckgeschwindigkeiten von bis zu 28 Seiten pro Minute
  • Duplex-Druck bis zum Format DIN A4
  • Scanauflösung von bis zu 4.800 dpi
  • Einzelpatronen sparen Geld – es wird nur die Farbe ausgewechselt, die leer ist
  • Je nach Druckaufkommen stehen verschiedene Patronengrößen zu Auswahl

Quelle: http://www.epson.de/de/de/viewcon/corporatesite/press/index?gatewayto=/de/de/content/press/messages/message.php%3Fid=3386%26filtercat=products

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Canons neue Pixmas – Rückschritt statt Weiterentwicklung

PIXMA MG5550_AS_BK_FSL_SAMPL
Kurz vor der Internationalen Funkausstellung in Berlin stellt Canon die neuesten Modelle der Pixma-Familie vor. Bei den Multifunktionsgeräten streicht Canon dabei den Funktionsumfang recht drastisch zusammen. Es scheint als wollte Canon seine anspruchsvolleren Kunden zum Kauf des Top-Modells drängen, indem man den Funktionsumfang der Mittelklasse reduziert.

Der Pixma MG5550 – Nachfolger, aber kein Ersatz für den beliebten Pixma MG 5350

Für uns erscheint insbesondere der Nachfolger des sehr beliebten Einzelpatronen-Einstiegsdruckers MG5350, der MG5550, interessant da wir den noch aktuellen Pixma MG5350 im Sortiment haben und sehr gut verkaufen.
Beim MG5550 kann von einem gleichwertigen oder optimierten Gerät nicht wirklich die Rede sein. Es gibt einige deutliche Abstriche in der Funktionalität.
Nachdem bereits in der 2012er-Generation die hintere Papierzufuhr durch eine zusätzliche kleine Kassette für Postkarten bis zu 13x18cm ersetzt wurde, streicht Canon beim neuen Pixma MG 5550 noch weiter, und es bleibt nur die 100-Blatt-Papierkassette. Ein klarer Minuspunkt für Kunden die regelmäßig unterschiedliche Medien bedrucken.
Ein weiteres Medium, nämlich CD/DVD/BluRay-Rohlinge, lässt sich mit dem MG5550 gleich gar nicht mehr bedrucken. Mag sein, dass viele Nutzer diese Funktion nicht wirklich vermissen werden in einer Zeit in der man sich mehr und mehr von physischen Datenträgern verabschiedet. Andere werden diese Möglichkeit schmerzlich vermissen!
Ebenfalls ersatzlos gestrichen: Der Speicherkartenleser inkl. PictBrigde, dazu kommt eine reduzierte Größe des Displays und eine schlechtere Scanauflösung.

Abstriche auch beim Druckwerk

Doch nicht nur an der Ausstattung setzt Canon den Rotstift an, auch am Druckwerk wurde gespart. Es kommen zwar weiterhin die bereits 2012 eingeführten PGI-550PGBK und CLI-551 Patronen zum Einsatz, allerdings druckt der MG5550 nicht mehr mit 1-Pikoliter-Tröpfchen. Beim MG5550 haben die kleinsten Tintentröpfchen eine Größe von zwei Pikolitern, und die mögliche Druckauflösung wurde von 9.600 auf 4.800 dpi halbiert. Durch diese Änderungen spart Canon je nach Farbe bis zu einem Drittel der Düsenreihen ein. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf das Drucktempo – beim Fotodruck 10x15cm randlos steigt die Wartezeit auf den fertigen Ausdruck beispielsweise von 20 auf 44sec. Beim Druck auf Normalpapier ist das Drucktempo in etwa identisch mit dem Vorgänger.

Fazit: der »alte« MG 5350 bietet mehr fürs Geld

Auch wenn man nicht alle Funktionen des MG5350 nutzt, so hat man doch immer das gute Gefühl für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Dieses Gefühl bietet einem der Nachfolger MG5550 nicht mehr. In Zukunft wird man in der Pixma-Modellpalette auf das Spitzenmodell zurückgreifen müssen um Funktionen zu erhalten die der MG5350 bietet – in so fern kann der Rat nur lauten: zugreifen, so lange der MG5350 noch zu bekommen ist. Beispielsweise bei uns: http://www.toner-dumping.de/drucker

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Der mysteriöse Tod der schwarzen Düsen

PGBK PGI-5 druckt nicht mehr
Mitunter gibt es ungewöhnliche Fehler an Produkten die so häufig auftauchen, dass man von einem Zufall nicht mehr sprechen kann. Oft fällt dann auch der Begriff der »geplanten Obsoleszenz«: eingebaute Sollbruchstellen, Fehlerquellen etc. sollen die Lebens- bzw. Nutzungsdauer eines Produkts künstlich begrenzen. Womöglich ist uns bei TONERDUMPING gerade eine solche eingbaute Sollbruchstelle begegnet – bei Canon Pixma Druckern.

PGBK – Abschied ohne Vorwarnung

Mein privater, seit Ende 2005 problemloser, Canon Pixma IP 4200 stellte in dieser Woche ohne Vorwarnung den Schwarzdruck ein. Der erste Verdacht: ein verschmutzer Druckkopf. Die einfache Reinigung über die entsprechende Funktion im Druckertreiber brachte jedoch kein Ergebnis.
Als Mitarbeiter von TONERDUMPING hat man natürlich auch noch andere Hilfsmittel in der Schreibtischschublade, und so kam unser Druckkopf-Düsenreiniger zum Einsatz. Dabei fiel etwas entscheidendes auf: an den beim Canon Pixma IP4200 deutlich abgesetzten Düsen für den schwarzen Druckkopf trat durchaus Tinte aus – das wäre sehr ungewöhnlich für einen verstopften Druckkopf – denn es gab im Druck ja keine Streifen oder Aussetzer, pigmentiertes Schwarz fehlte gänzlich.

Reinigung hilft nicht

Der Düsentest den man ebenfalls über die Wartungsfunktionen im Druckertreiber durchführen konnte brachte ein deutliches Ergebnis: die PGBK-Patrone druckt absolut nichts. Keine Streifen, keine Aussetzer, einfach absolut nichts. Was tut man in so einem Fall? Googlen!
Schon beim eintippen des Problems in das Suchfeld bei Google kommt der Vorschlag »PGBK druckt nicht«, ich bin also mit meinem Problem nicht alleine! Nach dem studieren von ca. einem dutzend Foreneinträgen aus aller Welt – zumindest der deutsch- und englischsprachigen – komme ich zu dem traurigen Fazit: keine Abhilfe in Sicht.

Eingebautes Verfallsdatum? Konstruktionsfehler?

In praktisch allen Forenthreads zum Thema kommt als erster Hinweis natürlich die Empfehlung eine Druckkopfreinigung durchzuführen. In keinem der Fälle hat diese jedoch zu etwas geführt. Der nächste Verdacht fiel auf eventuell genutzte kompatible Patronen – kann ich ausschliessen, denn mein Canon hat damit seit Jahren problemlos gedruckt, und in einigen Threads hatten die Nutzer ausschliesslich originale Tinte genutzt.
Interessanterweise hatten in zwei Beiträgen die ich gelesen habe die Nutzer sogar testweise Druckköpfe aus anderen, kompatiblen Druckern eingesetzt und weiterhin das Problem des fehlenden PGBK-Drucks, was ein eindeutiger Hinweis darauf ist, dass das Problem elektronischer Natur ist, und im Drucker selbst sitzt.

Was tun? Neuen Drucker kaufen – irgendwann haben die Geräte ihre Schuldigkeit getan

Nun hat man als normaler Nutzer keine praktikable, sinnvolle Möglichkeit elektronische Fehler in so einem Gerät aufzuspüren, und auch unser Techniker bei TONERDUMPING hat besseres zu tun, als einen wahrscheinlich nicht wirtschaftlich behebbaren Fehler aufzuspüren. Durchgebrannte Computerchips oder andere elektronische Probleme lassen sich meist nicht ohne weiteres kosteneffizient lösen.
Meinen neuen Drucker haben wir selbst zur Zeit im Sortiment: Canon Pixma MG5350. Wieder einen Canon? Ja, denn außer diesem mysteriösen Problem mit der PGBK hatte ich nie einen Grund zur Klage, und was uns im Alltag bei TONERDUMPING so an Fehlern und Problemen mit Druckern anderer Hersteller in der selben Preisklasse begegnet würde den Kauf immer noch rechtfertigen. Es bleibt nur festzustellen: irgendwann ist nun einmal das Ende für ein solches Gerät gekommen – so zufrieden man auch vorher damit war.

Und ein abschliessender Tipp für Betroffene

Tritt dieses Problem zum ungünstigsten Zeitpunkt auf, z.B. am Wochenende, oder am Abend, und man muss dringend etwas ausdrucken hilft ein einfacher Kniff: im Treiber den Papiertyp auf »hochauflösendes Papier« oder »Fotopapier« umstellen, dann wird die »kleine schwarze« genutzt. Die hat zwar keine pigmentierte Tinte im Tank, macht aber einen Ausdruck im Notfall noch möglich!

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Testbericht Epson Expression Premium XP-600

Nr.26 Patronen von TONERDUMPING
Letzte Woche haben wir in unserem Testlabor eingehend mit dem Epson Expression Premium XP-600 beschäftigt. Zum einen wollen wir natürlich immer wissen, wieviele ISO-Seiten mit Originalpatronen und mit den entsprechenden Alternativpatronen gedruckt werden können. Spannend finden wir aber auch, wie sich der Drucker bei einer solchen extremen Beanspruchung verhält.

Der Erste Eindruck ist gemischt:

Positiv ist, dass der Drucker sehr schnell druckt. 32 Seiten pro Minute bzw. für ein 10×15 Foto 20 Sekunden – das sind wirklich sehr gute Werte für einen Tintenstrahldrucker. Beim ISO/IEC 24734-Test schaffte das Gerät zumindest 9 Seiten pro Minute. Die Tröpfchengröße von 1,5pl sorgt für eine sehr hohe Auflösung von 5.760 x 1.440 dpi.

Negativ aufgefallen ist die Papierkassette. Epson gibt an, dass nur 100 Seiten hinein passen, was an sich schon ausschließlich für Heimanwender in Frage kommt. In der Praxis macht die Papierkassette aber schon Probleme, wenn sich mehr als 70 Blätter im Papierfach befinden. Das Handling beim Papiernachfüllen ist zudem umständlich. Wenn man einfach Papier nachschiebt, ist ein Papierstau vorprogrammiert. Daher muss die Papierkassette jedes mal komplett heraus gezogen werden.

Zu erwähnen wäre noch, dass das Gerät sehr stromsparend ist. Im Druck verbraucht es 18 Watt, im Energiesparmodus nur 2 Watt. Der Drucker wird mit Treibern für MacOS 10.5.8 oder höher, sowie mit Windows 7, 7 64Bit, 8, Vista, Vista 64Bit, XP und XP 64Bit ausgeliefert. Angeschlossen wird das Multifunktionsgerät über USB oder WLAN. Über die Cloud arbeitet das Gerät über Epson Connect (zB Email Print), Apple Air Print oder Google Cloud Print. Das Display hat eine 6,3 cm große Diagonale und das Speicherlesegerät funktioniert mit den gängigen SD und MMC-Karten. Eine PictBridge (USB-Eingang für Sticks), Reduzierung des Rote-Augen-Effekts und eine Fotooptimierung gehören zu den Funktionen des Geräts.

Empfohlener Herstellerpreis: 169,99 Euro – die Druckerpatronen sind bereits als Orginalpatronen in den XL-Befüllungen günstig. Das 4er-Original-Set (ohne Fotopatrone, die aber sowieso sehr selten gewechselt werden muss) für den Epson Expression Home XP-600 kostet bei TONERDUMPING zur Zeit ca. 60 Euro. Damit druckt man ca. 600 Seiten. 10 Cent pro Farbseite ist okay. Mit den Alternativpatronen schafft man etwa genauso viele Seiten zum halben Preis – und damit wird dieses Multifunktionsgerät zum Geheimtipp für Sparfüchse.

Bei den Druckerpatronen haben wir erst einmal die Starter-Originalpatronen und kompatible Patronen von Tonerdumping getestet. Die Starterpatronen haben deutlich weniger Tinte als die normalen oder XL-Originalpatronen. Die kompatiblen Druckerpatronen von TONERDUMPING erreichten in etwa die Seitenzahlen der XL-Epson-Tintenpatronen.

Beim Einsetzen der Tintenpatronen ist es übrigens wichtig, dass man zuerst die gelbe Versiegelung der Gegenbelüftung abzieht und erst danach die orangene Schutzkappe der Patrone. Wer es umgekehrt macht riskiert mindestens einen bunten Daumen. Nach dem Einsetzen der TONERDUMPING-Patrone erscheint die Meldung auf dem PC-Bildschirm “Keine Original Epson Patronen eingesetzt…”, diese kann man mit “Fortfahren” bestätigen und es kann gedruckt werden. Eine Füllstandsanzeige wird daraufhin angezeigt. Das Druckbild ist ähnlich wie beim Original kaum ausgefranst und geschlossen. Die Druckqualität der Patronen kann insgesamt mit einem “gut” bewertet werden.

Wenn die Patronen aus dem Drucker genommen werden, sollte die Schutzkappe wieder aufgesetzt werden.

Hier die Ergebnisse unseres Reichweitentests nach ISO/IEC 24712:

Hersteller Patrone Farbe nutzbare Tintenmenge Erreichte ISO-Seiten Verbrauch pro 1000 Seiten
EPSON T26 SETUP BK textschwarz 6 ml 162 37,04 ml
EPSON T26 SETUP PBK fotoschwarz 1,3 ml* 312* 4,17 ml
EPSON T26 SETUP CY cyan 6 ml 312 19,23 ml
EPSON T26 SETUP MA magenta 5,3 ml 290 18,28 ml
EPSON T26 SETUP YE gelb 5 ml 290 17,24 ml
TONERDUMPING 07594 textschwarz 24,5 ml 600 16,8 ml
TONERDUMPING 07593 fotoschwarz 15 ml 783* 2,9* ml
TONERDUMPING 07592 cyan 15 ml 650 10 ml
TONERDUMPING 07590 magenta 15 ml 650 12 ml
TONERDUMPING 07591 gelb 15 ml 783 13 ml

*Der Seitenreichweitentest bei Fotoschwarztinte ist über den ISO/IEC 24712-Test nicht aussagekräftig, da mit dieser Vorlage kaum Fotoschwarztinte verbraucht wird. Beim Testende war die Fotoschwarztinte nicht leer gewesen. Der Test sagt bei dieser Patrone nur aus, wie wenig Tinte nach der gedruckten Seitenzahl verbraucht wurde.

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Verwirrung bei HP-Druckernamen: Den Deskjet 3520 gab es schon mal…

Ein Lob an die Marktingabteilung von HP: Mit dem neu erschienen HP Deskjet 3520 e-All-in-One-Drucker hat man bei der Namenswahl daneben gegriffen. Schließlich gab es einen HP Deskjet 3520 schon einmal. Ärgerlich für Kunden, die jetzt Verbrauchsmaterial bestellen wollen, denn der Deskjet 3520 verwendet die HP 27 und HP 28, während der neue Deskjet 3520 e-AIO die HP 364 verwendet.

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Epson setzt auf Tinte, Samsung und Lexmark auf Toner

Gab es vor dreißig Jahren noch mehr als hundert Firmen, die ihren Firmennamen auf Druckern klebten, kann man heute sämtliche Druckerhersteller an zwei Händen abzählen.

Erinnert sich noch jemand an Apple als Laserdruckerhersteller? Auch Agfa, Alcatel, Bosch oder die British Telekom hatten eigenen Laserdrucker im Programm.

Eine Kehrtwende vollzog Epson. Epson verabschiedet sich von der Lasersparte und setzt auf seine Business-Tintenstrahldrucker (Workforce) und Fotodrucker (Expression Photo). Die Aculaserserie will Epson nicht mehr weiter entwickeln. Hier hat man ohnedies in den letzten Jahren auf Kyocera oder Konica-Minolta-Technologie gesetzt.

Bei Samsung wurde das einjährige Tintenexperiment beendet. Samsung kaufte bei Kodak die Patente um einen Tintenstrahldrucker auf den Markt zu bringen. Kurz darauf waren bereits chinesische Nachbau-Tintenpatronen auf den Markt und Samsung entschied sich gegen eine Produktentwicklung in diesem Segment.

Lexmark hat sich nun ebenfalls aus dem Tintenbereich verabschiedet. Nachdem die Druckerpatronenproduktion seit Jahren bewusst gedrosselt wurde und demzufolge die Preise der Lexmark-Originalpatronen sich binnen zwei Jahren nahezu verdoppelt haben, ging auch die Nachfrage nach neuen Lexmark-Tintenstrahldruckern sehr stark zurück. Vermutlich wird Lexmark auch die Produktion der Tintenpatronen für ihre Tintendrucker demnächst komplett einstellen. Spätestens dann wäre ein Umstieg auf Laser oder auf eine andere Druckermarke unabdingbar.

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Nach einjähriger Pause: druckertester.de ist zurück

Liebe Leser,

nach einer einjährigen Pause ist druckertester.de wieder zurück. Wir werden künftig wieder verstärkt über Hintergrundthemen zu den Themen Drucker und Druckerverbrauchsmaterial bringen aber auch über Neuigkeiten des Marktes berichten.

Daniel Orth

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Canon (M)X-trem !!!

 

Canon gab gestern bekannt, dass es Nachfolger Modelle der MX360, MX410 und MX420 Allrounder geben wird.
Unteranderen den PIXMA MX375. Das Einsteiger Modell kommt mit einer Geschwindigkeit von ca. 8,7 Schwarz-weiß Seiten bzw. 5,0 Farbseiten pro Minute sowie 23 Sekunden Kopierzeit für ein DIN-A4 Blatt.
Die Professionelleren Geräte, der MX435 und MX515 mit 9,7 Seiten in Schwarz bzw. 5,5 Seiten in Farbe sind nicht unbedingt viel schneller.
Der Clou bei den beiden ist jedoch, dass sie beide über die Apple Fairplay Funktion verfügen, WLAN fähig sind und es keine Druckertreiber Installation mehr bedarf.

Durch neue, sogenannte „FINE“ Druckköpfe von Canon verspricht der Hersteller eine bessere Qualität sowie Druckgeschwindigkeit.
Die drei Modelle gehören zu der Familie der „FastFront“ Drucker.
Also jene, die sich allein von vorn bedienen lassen und somit mehr Komfort für den Nutzer verspricht.

 

 

 

MX375 MX435 MX515
Kopieren, Scannen, Faxen, Drucken JA (Super G3-Fax) JA (Super G3-Fax) JA (Super G3-Fax)
ADF (Automatischer Dokumenteneinzug) BIS ZU 30 BLATT BIS ZU 30 BLATT BIS ZU 30 BLATT
Duplexeinheit JA JA JA
Airplay Funktion - JA JA
Digitale Faxspeicherung - Eingehend auf USB-Stick als PDF Eingehend auf USB-Stick als PDF; Speicher Karte
Display - - 6,2 Zentimeter

Preis

79*

99*

119*

*UVP (Stand 02/2012) Release 04/2012

Zusätzlichlegt Canon bei seinen neuen Modellen noch ein Software-Paket mit in die Wiege.

Auto Photo Fix II
– Nutzt Technologien zur Gesichtserkennung und Motivanalyse, um automatisch Bildfehler für Fotoprints zu retuschieren.

Solution Menu EX (nur bei MX515)
- Zeigt ökologischen und nachhaltigen Nutzern an wie viel Co2 und Stromverbrauch sie beim Duplexdrucksparen können.

Easy WebPrint EX
- Schneiden Sie sich Texte aus dem Internet beliebig zusammen, drucken Sie diese mühelos und sparsam aus.

Easy-PhotoPrint EX
- Verschönern Sie Ihre Bilder mit Bildeffekten oder nutzen Sie die vielen verschiedenen
Foto-, Kalender- und Album Layouts.

 

 


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Kodak meldet Insolvenz an

Wie Reuters heute vermeldet, musste Eastman Kodak am Donnerstag einen Insolvenz anmelden (Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts). Das bedeutet noch nicht das zwangsläufige Ende des Digitalfotografie-Pioniers. Kodak hat nun etwas Zeit ohne seine Gläubiger bedienen zu müssen, sein Unternehmen umzubauen. Die Citigroup stellt mit einer Kreditlinie von 950 Millionen Dollar den Betrieb der Firma mit 17.000 Mitarbeitern vorerst sicher. Nicht betroffen von der Pleite sind alle Konzern-Töchter außerhalb der USA.

“Der Verwaltungsrat und das gesamte Management glauben einstimmig, dass dies ein notwendiger Schritt ist, und richtig für die Zukunft von Kodak”, erklärte Kodak-Chef Antonio Perez. Kodak rechnet damit, den Gläubigerschutz bis 2013 hinter sich zu lassen.

Auf Kodak wartet keine leichte Aufgabe: Die Vermögenswerte lagen per Ende September bei 5,1 Milliarden Dollar, die Verbindlichkeiten bei 6,75 Milliarden Dollar. Als Kronjuwel gelten die rund 1100 Patente – etwa für digitale Bilder. Dieses Know-how kommt Kodak zufolge de facto in fast allen Geräten wie Digitalkameras, Smartphones oder Tablet PCs zum Einsatz. Zudem hat Kodak ein Patent für die Technologie zum Drucken von Bildern entwickelt. Die Firma will sich nun bemühen, zumindest für einen Teil der Patente Käufer zu finden, um Geld in die Kasse zu bekommen. Insbesondere die Kostenstruktur muss auf den Prüfstand. Angesichts seiner vielen Standorte und hohen Zahl an Mitarbeitern hat Kodak immense Fixkosten.

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